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hagebau stellt „Generalistenvertrieb“ vor

  • Sieben Gesellschafterhäuser haben an dem Systemkonzept mitgearbeitet
  • Möglicher Kampagnenstart ab 2018

Soltau, 11. November 2016. Über 500 Fachhandelsstandorte der hagebau gehören einem der zwölf Spezialisierungssysteme der Kooperation an. Diese Systeme sind in Soltau mit einem eigenen Vertriebsteam ausgestattet, das Kampagnen, Schulungen, Marketingmaßnahmen und seit neuestem auch ein Lagerkernsortiment für die Händler entwickelt. Der Vorteil: Zielgruppen können passgenau angesprochen, Marktpotenziale ausgeschöpft und Zusatzumsätze realisiert werden. Von einer solchen Vertriebsunterstützung konnten die mehr als 400 nicht systemgebundenen hagebau Fachhändler, die sogenannten Generalisten, bisher nicht profitieren. Das soll sich künftig ändern.

Beim hagebau FORUM in Berlin, präsentierte Johannes Lensges, Bereichsleiter Vertrieb hagebau Fachhandel, im Rahmen eines Vortrags ein eigenes System für nicht spezialisierte Standorte: den Generalistenvertrieb. „Mit diesem Konzept kommen wir dem Gesellschafterwunsch nach, der beim FORUM 2015 vorgebracht worden war“, erklärte Lensges den Vorstoß. Seit Anfang 2016 beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe, in der auch Vertreter von sieben Gesellschafterhäusern mitarbeiten, mit der Ausarbeitung des Systems.

Was zeichnet einen Generalisten aus? Dies war die erste Frage, die sich die Arbeitsgruppe stellte. Zu den Merkmalen zählt zum Beispiel ein breites Produktportfolio, das Profis ebenso anspricht wie Privatkunden. Der Händler erfüllt eine Nahversorgerfunktion in seiner Region. Weiteres Kennzeichen: Der Generalist investiert nur wenig in Marketing, ist dafür in seinem Vertriebsgebiet aber bestens vernetzt.

Auf diese Händler-Zielgruppe wurde der „Generalistenvertrieb“ zugeschnitten. Das System ruht auf vier Säulen: Ware/Logistik, Wissen für die Chefetage, Marketing sowie Aus-und Weiterbildung für die Verkaufsmitarbeiter des Händlers. „Bereits 2018 könnten in Deutschland die ersten Kampagnen starten“, erläuterte der Bereichsleiter. Mittelfristig sollen auch die Standorte in der Schweiz, Österreich und Luxemburg profitieren.

Um das Gesellschafterinteresse an dem neuen System auszuloten, wurden an die Zuhörer des Vortrags Response-Karten verteilt. Bei vielen positiven Rückmeldungen wird das System im Jahr 2017 detailliert ausgearbeitet. Lensges zweifelt nicht daran, dass sich genügend hagebau Gesellschafter finden, die dem Generalistenvertrieb beitreten wollen: „Händler, die heute nicht spezialisiert sind, haben es schwer, sich in dem immer härter werdenden Wettbewerb durchzusetzen. Das neue System kann zweifellos einen Beitrag zur nachhaltigen Existenzsicherung leisten.“

Johannes Lensges, Bereichsleiter Vertrieb hagebau Fachhandel, präsentierte mit dem Generalistenvertrieb ein eigenes Konzept für nicht spezialisierte Standorte.

Fotos: hagebau/Kirsten Nijhof (Abdruck honorarfrei)

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