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hagebau: Bedeutende Weiterentwicklung des Fachhandels

  • Zum 1.1.2017 gilt für alle Spezialisierungssysteme die Spezialisierung 2.1
  • Anderung betrifft alle Sparten (Baustoffe, Holz, Fliese) des Fachhandels
  • Neu: Händler führen gemeinsames Lagerkernsortiment
  • Ab 2018 separate Maßnahmenpläne für Spezialisten und Topspezialisten

Soltau, 11. November 2016. Zum Jahresbeginn 2017 arbeiten alle zwölf Spezialisierungssysteme des hagebau Fachhandels auf der Basis einer neuen Systematik: Sowohl im Baustoffhandel als auch im Holz- und Fliesenhandel wird die „Spezialisierung 2.1“ eingeführt. Beim hagebau FORUM 2015 war das Konzept erstmals vorgestellt worden, seither liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Jetzt, beim hagebau FORUM 2016 am 8. und 9. November in Berlin, bildete die „Spezialisierung 2.1“ das zentrale Thema. Wie ein roter Faden zog es sich durch alle Vollversammlungen.

„Die ‚Spezialisierung 2.1‘ ist eine wichtige und bedeutende Evolution des hagebau Fachhandels“, unterstrich Geschäftsführer Hartmut Goldboom in Berlin. „Das ist ein Meilenstein auf unserem Weg hin zu einer systemischen Dienstleistungs- und Vertriebsorganisation. Die ‚Spezialisierung 2.1‘ bringt uns die Verbindlichkeit, die wir brauchen, um für unsere Industriepartner ein noch verlässlicherer Partner zu sein.“

Um das Konzept flächendeckend umzusetzen, hat die Soltauer Zentrale als Systemgeber Mitte des laufenden Jahres allen spezialisierten Händlern die bestehenden Verträge gekündigt und neue auf der Basis der „Spezialisierung 2.1“ angeboten. Diese treten zum 1. Januar 2017 in Kraft, sofern die Händler unterschreiben. „Der Rücklauf ist sehr gut“, teilte Johannes Lensges Bereichsleiter Vertrieb hagebau Fachhandel mit. „Wir gehen davon aus, dass die Zahl der Systemnehmer annähernd gleich bleiben wird.“

Verbindliches Lagerkernsortiment

Wer einem Spezialisierungssystem beitreten will, muss künftig allerdings strengere Teilnahmekriterien erfüllen. Entscheidende Neuerung: Die Händler verpflichten sich, ein Lagerkernsortiment zu führen. „Die Ware wird zur vierten Säule der Spezialisierung“, erläuterte Lensges. Die drei bewährten Säulen „Aus- und Weiterbildung“, „Kundenansprache“ sowie „Kundenbindung“ bleiben bestehen.

„Mit der Spezialisierung 2.1 stärken wir unsere Eigenmarken“, zeigt der Bereichsleiter weitere positive Effekte auf. Denn in die Lagerkernsortimente der Spezialisierungssysteme werden stets auch Sortimente der hagebau Eigenmarken WUNDERWERK est. 1964 und Butler macht’s! integriert. Mittlerweile verfügt die hagebau bereits über rund 700 Eigenmarkenartikel.

Im Lauf des nächsten Jahres wird die neue Systematik 2.1 noch verfeinert. Ab 2018 greift dann eine weitere Innovation: Die Händler erhalten spezielle Maßnahmen für Spezialisten und Top-Spezialisten. „Unsere Händlerstruktur ist sehr heterogen – vom Einzelstandort bis zur filialisierten Gruppe“, so Lensges. „Durch die neue Klassifizierung können wir den unterschiedlichen Anforderungen noch besser gerecht werden.“

Johannes Lensges, Bereichsleiter Vertrieb, machte in seinem Vortrag die Vorteile der Spezialisierung 2.1 deutlich.

Fotos: hagebau/Kirsten Nijhof (Abdruck honorarfrei)

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