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hagebau Einzel- und Fachhandel treiben Digitalisierung voran

Neue Konzepte auf PIV präsentiert

Soltau/Kassel, 24. September 2014. Drei neue digitale Konzepte stellen hagebau und ZEUS auf der Planungs-Info-Veranstaltung (PIV) am 24. und 25. September in Kassel vor: das Cross-Channel-Konzept für hagebaumärkte sowie das Digitale AusstellungsSystem (DAS) und den B2B-Webshop für den hagebau Fachhandel.

„Nach zwei Jahren intensiver Pilotphase in den hagebaumärkten Itzehoe, Menden und Moosburg ist das Cross-Channel-Konzept jetzt marktreif und kann ab sofort in den Rollout gehen“, sagt Projektleiterin Britta Hildebrand, die zugleich Bereichsleiterin Multi-Channel, Systementwicklung, Revision in der ZEUS ist. Bei dieser Weiterentwicklung des Cross-Channel-Handels seien der Stationärhandel, das Kataloggeschäft, der Internet-Shop und Mobile so vernetzt, dass die Kunden während eines Einkaufsprozesses von einem Kanal zum anderen wechseln können. Die Verbraucher befinden sich dabei durchgängig in der hagebaumarkt Markenwelt. „Ziel ist es, unsere Wettbewerbsvorteile gegenüber reinen Online-Händlern zu nutzen und den Vorsprung der hagebaumärkte in der Branche zu festigen“, fährt Hildebrand fort.

Einzelhandel: Module für Cross-Channel-Kompetenz

Das Cross-Channel-Konzept der ZEUS Zentrale für Einkauf und Service GmbH & Co. KG besteht aus mehreren Modulen, um individuell auf die Anforderungen der hagebaumärkte reagieren zu können. Dies sind zum Beispiel Info-Terminals (Kiosksysteme) mit sortimentsbezogenen Inhalten, die zudem für die Bestellung von Artikeln aus dem hagebau Online-Shop genutzt werden können. Hinzu kommen das Instore-TV mit jeweils spezifischen Themen in den Hauptgängen, in Wartebereichen und an den Kassen sowie die mobile iPad-Beratung durch die Mitarbeiter auf der Fläche. „Durch das Zusammenspiel dieser Cross-Channel-Module am POS werden die Kunden passend zur jeweiligen Kaufsituation multimedial unterstützt – mit einer schnellen Orientierung und mit weiterführenden Informationen.

Drei maßgeschneiderte Cross-Channel-Pakete

Je nach Marktgröße und Ausstattungsbedarf stehen den hagebaumärkten drei Cross-Channel-Pakete zur Verfügung. Das Basis-Paket erfüllt minimale Anforderungen und kann jederzeit erweitert werden. Das Fortgeschrittenen-Paket bildet alle Bedingungen für einen Cross-Channel-Markt in der Grundversion ab und überzeugt mit der optimalen Platzierung aller Module am POS. „Mit dem Experten-Paket ist ein hagebaumarkt dann in der gesamten Cross-Channel-Welt angekommen“, sagt Hildebrand. Diese Vollversion ergänzt das Fortgeschrittenen-Paket um Kommunikations-Elemente, wie freies WLAN für Partner-Card Kunden und Cross-Channel-Werbe-Kommunikation, sowie um weitere Services, wie Click & Collect. Schon jetzt zeigen die hagebau Gesellschafter großes Interesse an dem Konzept: „Unser Ziel ist es, in der ersten Rollout-Phase 50 hagebaumärkte mit dem Cross-Channel-Konzept auszustatten“, sagt Hildebrand.

Fachhandel:
Multimediale POS Unterstützung – individuell zugeschnitten

Mit der neuen Dienstleistung DigitalesAusstellungsSystem (DAS) bietet der hagebau Fachhandel die Interpretation moderner Digitalkommunikation mit dem Kunden am POS und baut damit seine Position in der Branche weiter aus. DAS ist eine Multimedia-Anwendung, die aus einem Beratungsmodul (Touchscreen oder Tablet PC) sowie einem elektronischen Werbe- und Infomodul (Digital Signage) besteht.

Mit dem Beratungsmodul schaffen die Fachhändler in ihren Ausstellungen einen weiteren Zusatznutzen für ihre Profi- und Privatkunden - mit weiterführenden Informationen und Services zu den gezeigten Produkten. Damit fungiert das DAS Beratungsmodul für die Fachberater als zusätzliche Verkaufsunterstützung und profiliert den Fachhandel als moderne und zukunftsorientierte Verkaufsstätte.

Als Grundlage der Beratungsmodul-Inhalte dienen die webbasierten Anwendungen der hagebau Industriepartner, wie Konfiguratoren, Bildgalerien oder Kalkulationstools. Darüber hinaus werden eigens in der hagebau entwickelte Anwendungen, wie das HolzProfi Bodenstudio oder die Fassaden-App, in das Beratungsmodul eingespeist. Die konkreten Inhalte können individuell auf die Anforderungen des Standorts zugeschnitten und zusammengestellt werden. Dabei stehen je nach Platzierung der Geräte am POS Anwendungen für die Themenwelten Fenster-Türen-Tore, Dach & Fassade, Boden & Wand, Ausbau, Garten sowie Bad & Sanitär bereit.

Allgemeine Bildschirmwerbung an den Fachhandels-Standorten ist mit dem neuen Werbe- und Infomodul möglich. Dieser DAS-Baustein ermöglicht, am POS standortbezogene Informationen und Werbemaßnahmen, Nachrichten, Sportergebnisse, Produktwerbung und die Wettervorhersage in Form von Text, Bild oder Film zielgruppenspezifisch zu zeigen. Dabei entscheiden die Gesellschafter, welche Inhalte sie ihren Kunden zeigen möchten. Mit Hilfe individueller Playlisten können im Redaktionssystem auf Knopfdruck Tages- und Wochenpläne erstellt werden. Zu den Inhalten können auch spezielle Informationen wie beispielsweise Neuheiten aus den Vertriebssystemen zählen.

Ab Anfang 2015 geht das Digitale Ausstellungsmodul (DAS) in den Standorten in die Umsetzung.

Der B2B-Webshop

Auch mit dem B2B Webshop-Konzept reagiert der hagebau Fachhandel auf den zunehmenden Trend zum Online-Handel. Das gemeinsam mit einer Gruppe von 12 hagebau Fachhändlern entwickelte Konzept wird mit einer modernen Shop-Software umgesetzt. Das System stellt künftig zentrale Services zur Verfügung, die die Fachhändler individuell ausgestalten können. Der Pilot-Shop soll im zweiten Halbjahr 2015 online gehen. Der hagebau Datendienst unterstützt die technische Entwicklung und hat jetzt die Umsetzung gestartet. „Damit können wir in Echtzeitkommunikation auf ein bestehendes, hochmodernes, leistungsfähiges Datennetzwerk aufsetzen“, so Oliver Arp, Projektleiter und Abteilungsleiter Entwicklung und Qualitätsmanagement im hagebau Fachhandel. „Die Nutzung bewährter Infrastrukturen wird dazu beitragen, unseren Gesellschaftern eine qualitativ hochwertige Plattform für ihr Online B2B-Geschäft zu bieten.“ Zudem sei durch die Dienstleistung eine Teilnahme für Gesellschafter kostenseitig außerordentlich attraktiv. „Interessierte Gesellschafter haben noch die Chance, vom Start weg mit dabei zu sein.“ Schon heute sind 23 Fachhändler an dem Projekt beteiligt.

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