Holzartenlexikon

Ipé

Ipé´stammt aus Süd- und Zentralamerika. Es ist sehr dauerhaft und wird daher gern als Konstruktionsholz im Außenbereich verwendet. Aber auch für Wasser- und Schiffsbau sowie Treppen und Fußböden wird Ipé genutzt.

 

Allgemeines

Handelsname: Ipé
Botanische Bezeichnung: Taebuia spp.
Familie: Bignoniaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: IPE
weitere Namen: Lapacho, Pau d'Arco, Grünes "Ebenholz" (Fehlname)
Verbreitung: Süd- und Zentralamerika


Baum- und Stammbeschreibung

- Höhe bis 30 m
- Durchmesser bis 100 cm
- bis 20 m astfrei
- gut geformter Stamm


Holzbeschreibung

- feine, gleichmäßige Struktur
- geradfaserig
- Holzstrahlenstockwerkbau
- fühlt sich fettig an

Farbe: gelbgrün,oft dunkelbraun oder schwarz gefärbt
Poren: fein, gelbe Inhaltsstoffe




Eigenschaften

- sehr dauerhaft gegen Pilze, Termiten

Rohdichte: 0,96

Stehvermögen: gut
Trocknung: sehr schwer


Verwendung

Konstruktionsholz außen, Wasserbau, Schiffsbau, Fußböden, Treppen


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003

Massaranduba

Massaranduba ist sehr hart, fest und dauerhaft. Aufgrund dieser Eigenschaften ist es vielseitig einsetzbar, u.a. als Konstruktionsholz, für Fußböden oder im Wasserbau.

Allgemeines

Handelsname: Massaranduba
Botanische Bezeichnung: Manilkara bidentata, Minusops huberi
Familie: Sapotacese
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: MSA
weitere Namen: Balata rouge, Bulletwood
Verbreitung: Nordost-Brasilien, Guayana


Baum- und Stammbeschreibung

- klein bis mittelgroß
- Durchmesser um 100 cm
- geradwüchsig


Holzbeschreibung

- feine, gleichmäßige Struktur

Farbe: purpurrotbraun
Poren: sehr wenig, klein, zerstreut, von tangentialem Parenchym umgeben


Eigenschaften

- extrem gute Dauerhaftigkeit gegen Schädlinge
- sehr hart und fest
- lange Lebensdauer

Rohdichte: 1,0

Trocknung: schwer
Bearbeitbarkeit: schwer, Schleifstaub ruft Allergie hervor


Verwendung

Furnier, Parkett, Violinbögen, Intarsien, Sitzmöbel, schweres Konstruktionsholz, Wasserbau, Schwellen, Fußböden, Rampen


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003

Garapa

Garapa ist ein südamerikanisches Tropenholz mit hellbrauner Farbe, feiner Struktur und sehr guter Dauerhaftigkeit. Es ist ein hervorragendes Konstruktionsholz für hohe Beanspruchung sowohl innen als auch außen.

Allgemeines

Handelsname: Garapa
Botanische Bezeichnung: Apuleia leiocarpa
Familie: -
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: -
weitere Namen: -
Verbreitung: Amazonasgebiet, Atlantikküste Brasiliens, Argentinien, Bolivien, Paraguay, Kolumbien, Peru, Venezuela


Holzbeschreibung

Farbe: hell, später hellbraun nachdunkelnd


Eigenschaften

- feine Struktur
- nimmt nur träge Feuchtigkeit auf


Bearbeitbarkeit: gut


Verwendung

Konstruktionsholz für mittlere bis hohe Beanspruchung innen und außen, Parkett, Industrieböden, Fenster, Türen, Möbel, Holzrahmenbau

Azobe (Bongossi)

Azobe ist ein sehr hartes und widerstandsfähiges Holz. Es wird vorwiegend dort verwendet, wo hohe Ansprüche an die Festigkeit und Härte gestellt werden, wie z.B. bei Außenkonstruktionen.

Allgemeines

Handelsname: Azobé, Bongossi, Ekki
Botanische Bezeichnung: Lophira alata
Familie: Ochnaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: AZO
weitere Namen: Red ironwood, Westafrikanisches Eisenholz
Verbreitung: Kamerun bis Zaire


Baum- und Stammbeschreibung

- Stamm bis 25 m astfrei
- ca. 3 m hohe, konische, leicht rippenartige Basisverdickung, ansonsten leidlich gut geformt
- Durchmesser bis 100 cm


Holzbeschreibung

- Wechseldrehwuchs
- feine Parenchymbänder

Farbe: purpurrot bis dunkelbraun
Poren:
wenig, groß, zerstreut, weiße Inhaltsstoffe


Eigenschaften

- sehr widerstandsfähig gegen Pilze, Termiten, Schiffsbohrwurm, Feuer
- gute Säurefestigkeit, mechanische Festigkeit, Schlagbiegefestigkeit

Rohdichte: 1,1 bis 1,3

Druckfestigkeit (N/mm²):
88-130 (~109)
Zugfestigkeit (N/mm²): 120-217
Biegefestigkeit (N/mm²): 170-316 (~246)
Härte (N/mm²): 130-172
E-Modul (N/mm²): 17000-28500 (24000)

Stehvermögen: gut
Trocknung: Gruppe 9
Bearbeitbarkeit: schwer, Ngelung nur mit Vorbohrung möglich
Imprägnierbarkeit: schwer


Verwendung

Wasserbau, Eisenbahnschwellen, U-Bahnschienen, Fußböden in Warenhäusern, Decksbeplankungen, Zapfenlager, Außenkonstruktionsholz, Flechtzäune, Schallschutzwände, Brückenbeläge, Brückengeländer, Schleusentore


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003

Bongossi (Azobe)

Bongossi ist ein sehr hartes und widerstandsfähiges Holz. Es wird vorwiegend dort verwendet, wo hohe Ansprüche an die Festigkeit und Härte gestellt werden, wie z.B. bei Außenkonstruktionen.

Allgemeines

Handelsname: Bongossi, Azobé, Ekki
Botanische Bezeichnung: Lophira alata
Familie: Ochnaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: AZO
weitere Namen: Red ironwood, Westafrikanisches Eisenholz
Verbreitung: Kamerun bis Zaire


Baum- und Stammbeschreibung

- Stamm bis 25 m astfrei
- ca. 3 m hohe, konische, leicht rippenartige Basisverdickung, ansonsten leidlich gut geformt
- Durchmesser bis 100 cm


Holzbeschreibung

- Wechseldrehwuchs
- feine Parenchymbänder

Farbe: purpurrot bis dunkelbraun
Poren:
wenig, groß, zerstreut, weiße Inhaltsstoffe


Eigenschaften

- sehr widerstandsfähig gegen Pilze, Termiten, Schiffsbohrwurm, Feuer
- gute Säurefestigkeit, mechanische Festigkeit, Schlagbiegefestigkeit

Rohdichte: 1,1 bis 1,3

Druckfestigkeit (N/mm²):
88-130 (~109)
Zugfestigkeit (N/mm²): 120-217
Biegefestigkeit (N/mm²): 170-316 (~246)
Härte (N/mm²): 130-172
E-Modul (N/mm²): 17000-28500 (24000)

Stehvermögen: gut
Trocknung: Gruppe 9
Bearbeitbarkeit: schwer, Ngelung nur mit Vorbohrung möglich
Imprägnierbarkeit: schwer


Verwendung

Wasserbau, Eisenbahnschwellen, U-Bahnschienen, Fußböden in Warenhäusern, Decksbeplankungen, Zapfenlager, Außenkonstruktionsholz, Flechtzäune, Schallschutzwände, Brückenbeläge, Brückengeländer, Schleusentore


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003

Nussbaum (europäisch)

Nussbaum ist ein begehrtes Ausstattungsholz mit guten Eigenschaften und sehr dekorativer Optik. Bekannt ist das Holz auch durch seine spezielle Verwendung für Gewehrschäfte.


Allgemeines

Handelsname: Europäischer Nussbaum
Botanische Bezeichnung: Juglans regia
Familie: Juglandaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: NB
weitere Namen: Walnussbaum
Herkunft: westliches Asien, Europa


Baum- und Stammbeschreibung

- Kernholzbaum
- verträgt keinen Bestandesschluss


Holzbeschreibung

- zäh, biegsam
- blauschwarze Verfärbung bei Eisenkontakt

Kernholz: mattbraun bis schwarzbraun, dunkelstreifig, schwach glänzend, sehr dekorativ
Splintholz: breit, grau-weiß
Zuwachszonengrenzen: deutlich erkennbar
Poren: groß, offen, halbringporig, auf Längsschnitt als Porenrillen




Eigenschaften

- mittlere Feuchteverformung
- mäßig witterungsfest

Rohdichte: 0,64

Druckfestigkeit (N/mm²):
47-89 (~72)
Zugfestigkeit (N/mm²): 99-125 (~100)
Biegefestigkeit (N/mm²): 99-178 (~147)
Härte (N/mm²): ~70
E-Modul (N/mm²): 12500-13000

Trocknung:
Gruppe 5
Bearbeitbarkeit: gut (auch zum Beizen und Lackieren)


Verwendung

Möbel, Furniere, Drechsler- und Schnitzereien, Gewehrschäfte


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999
Informationsdienst Holz: holzbau handbuch. Einheimische Nutzhölzer und ihre Verwendung, DGfH Innovations- und Service GmbH, München, 2000

Balau (Bangkirai)

Balau ist ein südostasiatisches Holz mit gelbbrauner bis rotbrauner Färbung. Obwohl es schwer zu trocknen, bearbeiten und imprägnieren ist, wird das schwere Holz viel genutzt, v.a. für Terrassendielen, Gartenmöbel oder auch Brücken.

Allgemeines

Handelsname: Balau, Bangkirai
Botanische Bezeichnung: Shorea laevis
Familie: Dipterocarpaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1:
weitere Namen: Selangan batu merah, Belengeran, Guijo
Verbreitung: Südostasien


Baum- und Stammbeschreibung

- bis 25 m astfrei
- Durchmesser bis 160 cm


Holzbeschreibung

- deutliche Porenrillen auf Längsflächen
- weißliche Zeichnung durch Harzkanalreihen

Kernholz: gelbbraun bis rotbraun
Splintholz: gelblich
Poren:
groß, zerstreut, verthyllt


Eigenschaften

- große Feuchteverformung

Rohdichte: 0,85 bis 1,15

Trocknung: schwer
Bearbeitbarkeit: schwer
Imprägnierbarkeit: sehr schwer


Verwendung

Brücken, Eisenbahnschwellen, Zäune, Schutzwände, Gartenmöbel


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Bangkirai (Balau)

Bangkirai ist ein südostasiatisches Holz mit gelbbrauner bis rotbrauner Färbung. Obwohl es schwer zu trocknen, bearbeiten und imprägnieren ist, wird das schwere Holz viel genutzt, v.a. für Terrassendielen, Gartenmöbel oder auch Brücken.

Allgemeines

Handelsname: Bangkirai, Balau
Botanische Bezeichnung: Shorea laevis
Familie: Dipterocarpaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1:
weitere Namen: Selangan batu merah, Belengeran, Guijo
Verbreitung: Südostasien


Baum- und Stammbeschreibung

- bis 25 m astfrei
- Durchmesser bis 160 cm


Holzbeschreibung

- deutliche Porenrillen auf Längsflächen
- weißliche Zeichnung durch Harzkanalreihen

Kernholz: gelbbraun bis rotbraun
Splintholz: gelblich
Poren:
groß, zerstreut, verthyllt


Eigenschaften

- große Feuchteverformung

Rohdichte: 0,85 bis 1,15

Trocknung: schwer
Bearbeitbarkeit: schwer
Imprägnierbarkeit: sehr schwer


Verwendung

Brücken, Eisenbahnschwellen, Zäune, Schutzwände, Gartenmöbel


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Courbaril (Jatoba)

Courbaril aus dem tropischen Amerika wird ist wegen seiner guten Eigenschaften sehr vielseitig einsetzbar. Neben Möbeln und Parkett findet Jatoba u.a. auch im Schiffsbau Verwendung.



Allgemeines


Handelsname: Courbaril, Jatoba
Botanische Bezeichnung: Hymenaea courbaril
Familie: Caesalpiniaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: CUB
weitere Namen: Guapinol, Locust
Verbreitung: tropisches Amerika


Baum- und Stammbeschreibung

- bis 25 m astfrei
- Durchmesser um 75 cm
- gut geformter Stamm, hohe Wurzelanläufe


Holzbeschreibung

- auffälliges Terminalparenchym
- feine Holzstrahlen

Kernholz: variierend um rotbraun, streifig, glänzend
Splintholz: sehr hell und breit
Poren: wenig, groß, zerstreut, umgeben von augenförmigen Parenchym




Eigenschaften

- gute Dauerhaftigkeit gegen Pilze und Insekten
- gute Festigkeitswerte

Rohdichte: 0,9 (größerer Streubereich)

Druckfestigkeit (N/mm²):
57-89 (~78)
Zugfestigkeit (N/mm²): 150-180
Biegefestigkeit (N/mm²): 95-136 (~111)
Härte (N/mm²): -
E-Modul (N/mm²): 13560-17880 (~15650)

Stehvermögen: gut
Trocknung: gut, langsam
Bearbeitbarkeit: mäßig gut


Verwendung

Innen- und Außenbau, Kleinmöbel, Drechslereien, Tischlerholz, Zimmerei, Schiffbau, Furnier, Parkett, Schwellen


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Jatoba (Courbaril)

Jatoba aus dem tropischen Amerika wird ist wegen seiner guten Eigenschaften sehr vielseitig einsetzbar. Neben Möbeln und Parkett findet Jatoba u.a. auch im Schiffsbau Verwendung.



Allgemeines


Handelsname: Jatoba, Courbaril
Botanische Bezeichnung: Hymenaea courbaril
Familie: Caesalpiniaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: CUB
weitere Namen: Guapinol, Locust
Verbreitung: tropisches Amerika


Baum- und Stammbeschreibung

- bis 25 m astfrei
- Durchmesser um 75 cm
- gut geformter Stamm, hohe Wurzelanläufe


Holzbeschreibung

- auffälliges Terminalparenchym
- feine Holzstrahlen

Kernholz: variierend um rotbraun, streifig, glänzend
Splintholz: sehr hell und breit
Poren: wenig, groß, zerstreut, umgeben von augenförmigen Parenchym




Eigenschaften

- gute Dauerhaftigkeit gegen Pilze und Insekten
- gute Festigkeitswerte

Rohdichte: 0,9 (größerer Streubereich)

Druckfestigkeit (N/mm²):
57-89 (~78)
Zugfestigkeit (N/mm²): 150-180
Biegefestigkeit (N/mm²): 95-136 (~111)
Härte (N/mm²): -
E-Modul (N/mm²): 13560-17880 (~15650)

Stehvermögen: gut
Trocknung: gut, langsam
Bearbeitbarkeit: mäßig gut


Verwendung

Innen- und Außenbau, Kleinmöbel, Drechslereien, Tischlerholz, Zimmerei, Schiffbau, Furnier, Parkett, Schwellen


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Ayous (Abachi)

Ayous ist ein helles Tropenholz aus Westafrika. Es ist sehr leicht, schwindet nur wenig und lässt sich gut bearbeiten. Verwendet wird Abachi u.a. für Sperrholz, Innenausbau und Saunabänke.


Allgemeines

Handelsname: Ayous, Abachi
Botanische Bezeichnung: Triplochiton scleroxylon
Familie: Sterculiaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: ABA
weitere Namen: Obeche, Samba, Wawa
Verbreitung: Westafrika


Baum- und Stammbeschreibung

- bis 20 m astfrei mit hohen Wurzelanläufen
- Durchmesser über 100 cm
- häufig Wechseldrehwuchs


Holzbeschreibung

- häufig Kernverlagerung
- sehr homogen gebaut, hoher Parenchymanteil
- Streifen im Radialschnitt wegen Wechseldrehwuchs
- Stockwerkbau vorhanden (sichtbar unter Lupe)

Kernholz: graugelb, natürlicher Glanz
Splintholz: breit, kaum vom Kern zu unterscheiden
Zuwachszonen: angedeutet (durch Porenhäufung)
Poren: wenig, groß




Eigenschaften

- geringer Schwund
- nicht dauerhaft

Rohdichte: 0,4

Druckfestigkeit (N/mm²):
24-50 (~40)
Zugfestigkeit (N/mm²): 11-79 (~49)
Biegefestigkeit (N/mm²): 30-110 (~73)
Härte (N/mm²): ~25
E-Modul (N/mm²): 4900-8700 (~6800)

Stehvermögen: gut
Trocknung: Gruppe 1
Bearbeitbarkeit: sehr gut
Imprägnierbarkeit: schwer (Kern)


Verwendung

Sperrholz, Möbelteile, Verpackung, Musikinstrumententeile, Innenausbau, Flugzeugbau, Saunabänke, Prothesen, u.a.


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz Lexikon. A-K, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Abachi (Ayous)

Abachi ist ein helles Tropenholz aus Westafrika. Es ist sehr leicht, schwindet nur wenig und lässt sich gut bearbeiten. Verwendet wird Abachi u.a. für Sperrholz, Innenausbau und Saunabänke.


Allgemeines

Handelsname: Abachi, Ayous
Botanische Bezeichnung: Triplochiton scleroxylon
Familie: Sterculiaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: ABA
weitere Namen: Obeche, Samba, Wawa
Verbreitung: Westafrika


Baum- und Stammbeschreibung

- bis 20 m astfrei mit hohen Wurzelanläufen
- Durchmesser über 100 cm
- häufig Wechseldrehwuchs


Holzbeschreibung

- häufig Kernverlagerung
- sehr homogen gebaut, hoher Parenchymanteil
- Streifen im Radialschnitt wegen Wechseldrehwuchs
- Stockwerkbau vorhanden (sichtbar unter Lupe)

Kernholz: graugelb, natürlicher Glanz
Splintholz: breit, kaum vom Kern zu unterscheiden
Zuwachszonen: angedeutet (durch Porenhäufung)
Poren: wenig, groß




Eigenschaften

- geringer Schwund
- nicht dauerhaft

Rohdichte: 0,4

Druckfestigkeit (N/mm²):
24-50 (~40)
Zugfestigkeit (N/mm²): 11-79 (~49)
Biegefestigkeit (N/mm²): 30-110 (~73)
Härte (N/mm²): ~25
E-Modul (N/mm²): 4900-8700 (~6800)

Stehvermögen: gut
Trocknung: Gruppe 1
Bearbeitbarkeit: sehr gut
Imprägnierbarkeit: schwer (Kern)


Verwendung

Sperrholz, Möbelteile, Verpackung, Musikinstrumententeile, Innenausbau, Flugzeugbau, Saunabänke, Prothesen, u.a.


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz Lexikon. A-K, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Kambala (Iroko)

Kambala stammt aus dem tropischen Afrika. Da das Holz sehr dauerhaft ist, kann es sowohl innen wie außen vielseitig eingesetzt werden, wie z.B. für Ausstattungen und Konstruktionen.


Allgemeines

Handelsname: Kambala, Iroko
Botanische Bezeichnung: Chlorophora cxcelsa
Familie: Moraceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: IRO
Verbreitung: tropisches Afrika


Baum- und Stammbeschreibung

- groß, bis 25 m astfrei
- Durchmesser bis 150 cm (normalerweise 100 cm)


Holzbeschreibung

- grobe Struktur
- augenförmiges Parenchym, tangential bandförmig
- deutlich erkennbare Holzstrahlen
- meist Wechseldrehwuchs in Radialschnitt erkennbar

Farbe: kaffebraun, Streifung, natürlicher Goldglanz (dekorativ)
Poren: groß, zerstreut, mineralische Inhaltsstoffe




Eigenschaften

- dauerhaft

Rohdichte: 0,65

Druckfestigkeit (N/mm²):
52-81 (~69)
Zugfestigkeit (N/mm²): 55-140 (~79)
Biegefestigkeit (N/mm²): 70-158 (~110)
Härte (N/mm²): 53-65 (~60)
E-Modul (N/mm²): 9400-13000 (~11400)

Stehvermögen: gut
Trocknung: Gruppe 6
Bearbeitbarkeit: gut


Verwendung

Ausstattung, Furniere, Konstruktionsholz innen uns außen, Möbel, Fenster, Türen, Fußböden, Treppen, Bootsbau, Karosseriebau, Hafenanlagen, Säurebottiche


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Gabun (Okoumé)

Die Struktur des afrikanischen Holzes Gabun ist grob und streifig. Da es nicht fest und nur mittelmäßig dauerhaft ist, zählen u.a. Sperrholz und Möbelbau zu seinen Verwendungsbereichen.


Allgemeines

Handelsname: Gabun, Okoumé
Botanische Bezeichnung: Aucoumea klaineana
Familie: Burseraceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: OKU
weitere Namen: Gaboon
Verbreitung: Gabun, Kongo


Baum- und Stammbeschreibung

- nutzbare Stammlänge bis 15 m
- Durchmesser um 100 cm
- hohe Wurzelanläufe


Holzbeschreibung

- grobe Struktur
- leicht wechseldrehwüchsig

Farbe: gleichmäßig hellrot bis rosagrau, natürlicher Glanz
Poren:
mittelgroß, zerstreut




Eigenschaften

- mittelmäßig dauerhaft
- geringe Festigkeit
- Vorkommen von Brittleheart (Sprödfaserigkeit)

Rohdichte: 0,43

Druckfestigkeit (N/mm²):
33-66 (~39)
Zugfestigkeit (N/mm²): 23-125 (~58)
Biegefestigkeit (N/mm²): 27-107 (~72)
Härte (N/mm²): 24-34
E-Modul (N/mm²): ~3000

Stehvermögen: gut
Trocknung: Gruppe 3
Bearbeitbarkeit: gut, manchmal wollige Oberflächen und schnelles Abstumpfen der Sägen


Verwendung

Schälholz, Sperrholz, Innendeck- und Absperrfurnier, Möbel, Zigarrenkisten


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Ulme (Rüster)

Ulme besitzt gute Eigenschaften bzgl. Festigkeit, Härte und Elastizität. Das dekorative Holz findet Verwendung im massiven Möbelbau und im Innenausbau. Die gute Dauerhaftigkeit unter Wasser macht die Ulme zu einem guten Holz für den Boots- und Wasserbau.

 

Allgemeines

Handelsname: Rüster, Ulme
Botanische Bezeichnung: Ulmus spp.
Familie: Ulmaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: RU
weitere Namen: Feldulme, Rotrüster, Bergulme, Flatterulme, Weißrüster
Verbreitung: Europa, Asien, Osten Nordamerikas


Holzbeschreibung

- Kern-Reifholzbäume

Kernholz: braun, auffällige dunkle Spiegel auf Radialflächen
Splintholz: gelblich weiß
Poren: ringporig, Spätholzporen zu wellenförmigen Bändern vereint




Eigenschaften

- zäh, elastisch
- mittlere Feuchteverformung

Rohdichte: 0,64

Druckfestigkeit (N/mm²):
33-56 (~46)
Zugfestigkeit (N/mm²): 65-210 (~80)
Biegefestigkeit (N/mm²): 65-111 (~72)
Härte (N/mm²): ~64
E-Modul (N/mm²): 5900-16000 (~11000)

Stehvermögen: gut
Trocknung: Gruppe 5
Bearbeitbarkeit: schwer zu spalten, nicht leicht zu hobeln, gut zu biegen


Verwendung

Wasserbauten, Vertäfelungen, Verkleidungen, Türen, Parkett, Maschinenbau, Bootsbau


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999
Informationsdienst Holz: holzbau handbuch. Einheimische Nutzhölzer und ihre Verwendung, DGfH Innovations- und Service GmbH, München, 2000

Pflaume (Zwetschge)

Pflaumenholz ist schwer, hart und fest, aber nicht dauerhaft. Aufgrund des mengenmäßig geringen Anfalls steht das Holz nur sehr eingeschränkt, vorwiegend für Kleinteile, zur Verfügung.


Allgemeines

Handelsname: Pflaumenbaum, Zwetschgenbaum
Botanische Bezeichnung: Prunus domestica
Familie: Rosaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: -
Verbreitung: Orient, Europa


Baum- und Stammbeschreibung

- Höhe bis 10 m
- Alter 30-40 Jahre


Holzbeschreibung

- breitere, höhere Holzstrahlen als Kirschbaum
- gleichmäßige Struktur

Kernholz: rötlich braun, violettbraun, dunkler als Kirschbaum, dekorativ
Splintholz: schmal, gelblich bis hellrötlich
Zuwachszonen: Spätholzzonen dunkler (Längsstreifen auf Radialflächen)
Poren: zerstreut, fein




Eigenschaften

- dicht, hart, schwer, spröd, fest
- feine, gleichmäßige Struktur
- nicht dauerhaft

Rohdichte: 0,7-0,8

Druckfestigkeit (N/mm²):
56 
Zugfestigkeit (N/mm²): -
Biegefestigkeit (N/mm²): -
Härte (N/mm²): 56
E-Modul (N/mm²): -

Stehvermögen: gut (nach Trocknung)
Trocknung: neigt zum Reißen und Werfen
Bearbeitbarkeit: allgemein gut, schwer zu spalten, gut lackierbar, drechselbar, polierbar, problemlose Oberflächenbehandlung


Verwendung

Möbel, Drechslerei, Schnitzerei, Fasshahnen, Messerhefte, Salatbestecke


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999
informationsdienst Holz: holzbau handbuch. Einheimische Nutzhölzer und ihre Verwendung, DGfH Innovations- und Service GmbH, München, 2000

Bambus

Bambus gehört zwar zu den Gräsern, besitzt aber verholzte Halme in Röhrenform und erlangt z.T. baumartigen Charakter. Verwendung findet es in Möbeln und Hausutensilien, aber auch im Brückenbau sowie für Gerüste oder Abzäunungen.

Allgemeines

Handelsname: Bambus
Botanische Bezeichnung: Bambusa spp. u.a.
Familie: Gramineae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: -
Verbreitung: Tropen und Subtropen


Beschreibung

- gehört zu Gräsern, hat aber verholzte Halme mit z.T. baumartigen Charakter
- stark verdickte Epidermis
- schmaler Bastring
- Röhrenform ("Bambusrohr")
- zerstreute, nach außen zahlreichere Leitbündel











Verwendung


- Haus- und Brückenbau, Gerüste, Wasserleitungen, Abzäunungen
- Gefäße, Möbel, Hausutensilien, Hüte, Körbe, Taschen, Matten


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003

Eukalyptus

Das australische Holz des Eukalyptus verfügt über gute technische Eigenschaften und Dauerhaftigkeit, ist aber häufig spröde. Genutzt wird Eukalyptus als Konstruktionsholz sowie für Furniere und Ausstattungen.


Allgemeines

Handelsname: Eukalyptus
Botanische Bezeichnung: Eucalyptus spp.
Familie: Myrtaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: -
Verbreitung: Australien


Baum- und Stammbeschreibung

- Höhe z.T. über 100 m
- Durchmesser z.T. über 3 m


Holzbeschreibung

- dichte, feine Struktur
- Harze und Öle vorhanden
- häufig Brittleheart (Sprödfaserigkeit) und Zersetzung im Inneren
- zahlreiche feine, oft makroskopisch nicht sichtbare Holzstrahlen

Farbe: hellrötlich bis dunkelbraun, oft dekorativ
Poren: mittelgroß, deutlich erkennbar durch umringendes Parenchym, zerstreut- oder ringporig, manchmal auch in radialen Reihen




Eigenschaften

- hart, fest
- widerstandsfähig gegen Schädlinge
- sehr dauerhaft

Rohdichte: 0,5-1,2

(technische Eigenschaften bezogen auf die Art "Blue Gum")
Druckfestigkeit (N/mm²): 37-51
Zugfestigkeit (N/mm²): ~90
Biegefestigkeit (N/mm²): 75-104
Härte (N/mm²): 65-70
E-Modul (N/mm²): 10500-13900 (~11980)

Trocknung: Kollapsgefahr, daher Zwischenauffeuchtung notwendig
Bearbeitbarkeit: schwer (wegen Härte)


Verwendung

Konstruktionsholz, Furnier- und Ausstattungsholz


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Zebrano

Zebrano ist ein afrikanisches Holz mit guten Eigenschaften bzgl. Festigkeit, Härte, Elastizität und Dauerhaftigkeit. Wegen seines dekorativen Aussehens wird es gern in der Kunsttischlerei sowie für Möbel und Innenausstattung verwendet.


Allgemeines


Handelsname: Zebrano, Zingana
Botanische Bezeichnung: Microberlinia brazzavillensis
Familie: Caesalpiniaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: ZIN
weitere Namen: African Zebrawood
Verbreitung: Westafrika


Baum- und Stammbeschreibung

- bis 15 m astfrei
- Durchmesser um 75 cm


Holzbeschreibung

- mäßig feine Struktur
- leicht wechseldrehwüchsig
- harzhaltig, in frischem Zustand unangenehmer Geruch
- Tangentialparenchym
- viele feine Holzstrahlen, schwer erkennbarer schräger Stockwerkbau

Kernholz: hellbrauner Grundton, auffällige grau- bis schwarzbraune Zonen, dekorativ
Splintholz: breit, grau
Poren: zerstreut, groß, von Parenchym umgeben




Eigenschaften

- hart, fest, elastisch
- sehr dauerhaft

Rohdichte: 0,75

Druckfestigkeit (N/mm²):
35-66
Zugfestigkeit (N/mm²): -
Biegefestigkeit (N/mm²): 84-120 
Härte (N/mm²): 51-62
E-Modul (N/mm²): 10000-15400

Bearbeitbarkeit: allgemein gut, schwer spaltbar


Verwendung

Möbel, Innenausstattung, Kunsttischlerei, dekorative Zwecke


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Platane

Die Platane liefert ein sehr dekoratives, rötlich-braunes Holz. Verwendet wird Platane vorwiegend für Möbel, Innenausbau oder als Verpackungsmittel.



Allgemeines

Handelsname: Platane
Botanische Bezeichnung: Platanus acerifolia u.a.
Familie: Platanaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: PLT
weitere Namen: -
Verbreitung: Europa, Nordamerika


Baum- und Stammbeschreibung

- Durchmesser bis 100 cm
- schlechte Stammform durch tiefe Ansätze und Krümmungen
- häufig Kernfäule bei älteren Bäumen


Holzbeschreibung

- Holzstrahlen sehr hoch und breit, daher dunkle Spiegel auf Radialflächen
- sehr dekorativ

Kernholz: rötlich braun
Splintholz: weißlich
Zuwachszonen: oft gewellt
Poren: fein, zerstreut




Eigenschaften

- geringe Resistenz gegen Schädlinge

Rohdichte: 0,55

Druckfestigkeit (N/mm²):
38-53 (~46)
Zugfestigkeit (N/mm²): -
Biegefestigkeit (N/mm²): 70-107 (~99)
Härte (N/mm²): 44-52 (~46)
E-Modul (N/mm²): 8600-12700 (~10500)

Stehvermögen: schlecht
Trocknung: mittel, neigt zu Verzug und Reißen
Bearbeitbarkeit: mittel, gut biegbar


Verwendung

Massivholzmöbel, Verpackungen, Stiele, Furnier, Innenausbau


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Kosipo

Das aus Westafrika stammende Tropenholz Kosipo hat ähnliche Eigenschaften wie das verwandte Sapelli, ist aber härter und schwerer. Das Holz kann innen wie außen vielseitig verwendet werden.


Allgemeines

Handelsname: Kosipo
Botanische Bezeichnung: Entandrophragma candollei
Familie: Meliaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: KOS
weitere Namen: Omu
Verbreitung: Westafrika


Baum- und Stammbeschreibung

- Höhe bis 45 m
- Durchmesser um 120 cm
- bis 25 m astfrei
- Stamm gut geformt


Holzbeschreibung

- grobe Struktur
- Wechseldrehwuchs
- undeutliche Holzstrahlen
- tangentiale Parenchymbänder

Farbe: rot- bis violettbraun
Poren: bis groß, zerstreut, wenig, häufig in radialen Gruppen, Inhaltsstoffe




Eigenschaften

- dauerhaft
- härter als Sapelli

Rohdichte: 0,7

Druckfestigkeit (N/mm²):
49-63 (~57)
Zugfestigkeit (N/mm²): 32-155 (~78)
Biegefestigkeit (N/mm²): 88-121 (~102)
Härte (N/mm²): 37-68 (~50)
E-Modul (N/mm²): 9800-14200 (~11800)

Stehvermögen: gut
Trocknung: Gruppe 8
Bearbeitbarkeit: schwerer als Sapelli


Verwendung

Konstruktionsholz, Innen- und Außenbau, Parkett, Treppen, Fenster, Möbel, Vertäfelungen


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Apfelbaum

Das Holz des Apfelbaumes hat gute Eigenschaften, ähnlich wie die von Hainbuche oder Birnbaum. Typischerweise wird das Holz für Schnitzereien oder Drechslereien verwendet.


Allgemeines

Handelsname: Apfelbaum
Botanische Bezeichnung: Malus silvestris
Familie: Rosaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: -
Verbreitung: Europa, Westasien


Baum- und Stammbeschreibung

- kultivierte und wildwachsende Formen
- Stamm kurz, DUrchmesser um 30 cm


Holzbeschreibung

- häufig drehwüchsig und spannrückig
- zahlreiche Markflecken

Kernholz: rötlich braun bis braunrot, Farbstreifen
Splintholz: rötlich weiß
Poren: zerstreut




Eigenschaften

- schwer, hart, dicht, fest
- ähnlich wie Hainbuche und Birnbaum

Rohdichte: 0,74

Trocknung: neigt zum Reißen
Bearbeitbarkeit: gut, polierfähig


Verwendung

Tischlerarbeiten, Drechslerei, Schnitzholz


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003

Eibe

Eibe gehört zu den dichtesten, schwersten und härtesten Nadelhölzern Europas. Verwendet wird das Holz für Furniere oder Schnitzereien.



Allgemeines

Handelsname: Eibe
Botanische Bezeichnung: Taxus baccata
Familie: Taxaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: EIB
weitere Namen: Yew
Verbreitung: Europa, Asien, Nordamerika


Baum- und Stammbeschreibung

- Höhe bis 10 m
- giftig


Holzbeschreibung

- ohne Harzgänge

Kernholz: braunrot
Splintholz: gelblich weiß
Zuwachszonen: schmal, etwas wellig, sehr dekorativ




Eigenschaften

- eines der dichtesten, schwersten, härtesten Nadelhölzer Europas
- sehr dauerhaft

Rohdichte: 0,65

Druckfestigkeit (N/mm²):
~58
Zugfestigkeit (N/mm²): -
Biegefestigkeit (N/mm²):
Härte (N/mm²): 65-71
E-Modul (N/mm²): -


Verwendung

Furnier, Schnitzerei, Drechslerei


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Imbuia

Imbuia stammt aus Südamerika. Es ist hart und dauerhaft, wird aber dennoch überwiegend im Innenbereich für Möbel oder Fußböden verwendet.



Allgemeines

Handelsname: Imbuia
Botanische Bezeichnung: Phoebe porosa
Familie: Lauraceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: IMB
weitere Namen: Imbuya
Verbreitung: Südamerika


Baum- und Stammbeschreibung

- mittlere Höhe
- Durchmesser bis 100 cm


Holzbeschreibung

- feine, schlichte bis dekorative Struktur
- sieht makroskopisch ähnlich wie Nussbaum aus
- feine Holzstrahlen

Farbe: dunkelbraun, dunkelstreifig, häufig gelbgrünliche Tönung
Poren: klein, zerstreut, zahlreich, ölige Inhaltsstoffe




Eigenschaften

- gute Dauerhaftigkeit
- ziemlich hart

Rohdichte: 0,7

Druckfestigkeit (N/mm²):
46-47
Zugfestigkeit (N/mm²): -
Biegefestigkeit (N/mm²): ~85
Härte (N/mm²): -
E-Modul (N/mm²): ~10000

Trocknung: mittel
Bearbeitbarkeit: gut wegen Härte, mögliche Hautreizung durch Sägestaub


Verwendung

Möbel, Ausstattung, Furnier, Fußböden, Drechslerholz


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Bubinga

Das westafrikanische Tropenholz Bubinga besitzt eine sehr dekorative Struktur. Daher wird es gern für Möbel, Luxusgegenstände, Musikinstrumente und andere hochwertige Zwecke eingesetzt.


Allgemeines

Handelsname: Bubinga
Botanische Bezeichnung: Guibourtia tessmannii, Guibourtia demeusei
Familie: Caesalpiniaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: BUB
weitere Namen: Kévazingo
Verbreitung: West- und Zentralafrika


Baum- und Stammbeschreibung

- Durchmesser um 100 cm
- gute Stammform


Holzbeschreibung

- Wechseldrehwuchs und Faserabweichungen erzeugen dekorative Struktur
- feine, kaum erkennbare Holzstrahlen
- gerade Porenrillen
- enge Farbstreifen

Farbe: rötlich braun, leicht violetter Ton bei Streifung
Zuwachszonen: deutlich erkennbar durch Terminalparenchym
Poren: wenig, mittelgroß, zerstreut, umgeben von ringförmigen Parenchym




Eigenschaften

- geringe Schwindung
- widerstandsfägig gegen Pilze und Insekten

Rohdichte: 0,85

Druckfestigkeit (N/mm²):
65-76 (~70)
Zugfestigkeit (N/mm²): -
Biegefestigkeit (N/mm²): 125-160 (~140)
Härte (N/mm²): -
E-Modul (N/mm²): 12000-17700 (~16000)

Stehvermögen: gut
Trocknung: etwas erschwert
Bearbeitbarkeit: sehr gute Oberflächenbehandlung


Verwendung

Furnier, Möbel, Vertäfelungen, Parkett, Musikinstrumente, Luxusgegenstände


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Niangon

Das westafrikanische Niangon ist fest und dauerhaft und kann daher vielfältig eingesetzt werden, wie z.B. für Vertäfelungen oder Parkett. Aber auch für Brücken oder Boots- und Wasserbau ist Niangon geeignet.


Allgemeines

Handelsname: Niangon
Botanische Bezeichnung: Tarrietia utilis
Familie: Sterculiaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: NIA
weitere Namen: Angi, Ogoué, Whismore, Kekosi, Nyankom 
Verbreitung: Westafrika


Baum- und Stammbeschreibung

- Höhe um 30 m
- Durchmesser um 75 cm
- sehr hohe Wurzelanläufe


Holzbeschreibung

- grobe Struktur
- unregelmäßiger Wechseldrehwuchs
- leichter Holzstrahlen-Stockwerkbau
- gewundene Porenrillen
- Streifen und Spiegel auf Radialschnitt
- typischer Geruch

Kernholz: variierend um rötlich graubraun, dekorativ
Splintholz: breit, grau
Poren: wenig, zerstreut, groß, dunkle Inhaltsstoffe




Eigenschaften

- gute Dauerhaftigkeit
- gute Festigkeitswerte, aber manchmal Vorkommen von Brittleheart (Sprödfaserigkeit)

Rohdichte: 0,5-0,8

Druckfestigkeit (N/mm²):
50-68 (~60)
Zugfestigkeit (N/mm²): -
Biegefestigkeit (N/mm²): 87-140 (~109)
Härte (N/mm²): -
E-Modul (N/mm²): 9600-13200 (~11900)

Stehvermögen: gut
Trocknung: gut, schnell
Bearbeitbarkeit: meist gut, manchmal Schwierigkeiten bei dunkleren, schwereren Hölzern durch harzige Inhaltsstoffe
Imprägnierbarkeit: schwer


Verwendung

Innen- und Außenbau, Furnier, Vertäfelungen, Parkett, Fenster, Türen, Wasser-, Boots- und Brückenbau


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Limba

Das helle Tropenholz Limba ist nur wenig resistent gegen Pilze und Insekten, lässt sich aber sehr gut bearbeiten. Limba wird im Innenbereich für nicht-tragende Zwecke verwendet.


Allgemeines

Handelsname: Limba
Botanische Bezeichnung: Terminalia superba
Familie:
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: LMB
weitere Namen: White Afara, Fraké, Akom, Ofram
Verbreitung:West- und Zentralafrika


Baum- und Stammbeschreibung

- bis 25 m astfrei
- Durchmesser um 75 cm
- Stamm hoch und gerade
- hohe, scharfe Wurzelanläufe


Holzbeschreibung

- Faserverlauf gleichmäßig oder leichter Wechseldrehwuchs

Farbe: gleichmäßig gelb-grünlich braun, ähnlich wie Eiche
Zuwachszonen: deutlich
Poren: mittelgroß, zerstreut, verbunden durch Parenchym in tangentialen, wellenförmigen Bändern




Eigenschaften

- geringe Resistenz gegen Pilze und Insekten

Rohdichte: 0,5 (starke Streuung)

Druckfestigkeit (N/mm²):
35-48
Zugfestigkeit (N/mm²): 26-165 (~105)
Biegefestigkeit (N/mm²): 58-94
Härte (N/mm²): ~58
E-Modul (N/mm²): 9900-12000

Stehvermögen: gut
Trocknung: gut
Bearbeitbarkeit: sehr gut
Imprägnierbarkeit: mäßig schwer


Verwendung

Sperrholz, Innenausbau, Möbel, Vertäfelungen, Jalousien, Türen, Rahmen, Leisten (Vollholz und Furnier)


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Sen

Das asiatische Holz der Sen ähnelt dem der heimischen Esche und wird daher oft fälschlicherweise als Sen-"Esche" bezeichnet. Wegen seiner schlechten Dauerhaftigkeit wird Sen nur im Innenbereich für Möbel oder Vertäfelungen verwendet.

Allgemeines

Handelsname: Sen
Botanische Bezeichnung: Kalopanax pictus
Familie: Araliaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: SEN
weitere Namen: Japanische Goldrüster, Sen-Esche (Fehlnamen)
Verbreitung: Ostasien


Holzbeschreibung


Farbe: eschenähnlich, aber etwas heller und stärkerer Glanz, sehr dekorativ
Zuwachszonen: sehr feinjährig
Poren: einreihig, ringporig




Eigenschaften

- schlechte Dauerhaftigkeit
- zäh, nicht sehr hart

Rohdichte: 0,5

Druckfestigkeit (N/mm²):
~37
Zugfestigkeit (N/mm²): -
Biegefestigkeit (N/mm²): ~75 
Härte (N/mm²): ~35
E-Modul (N/mm²): ~8500

Trocknung: gut, langsam
Bearbeitbarkeit: gut


Verwendung

Ausstattung, Möbel, Furnier, Vertäfelungen, Spezialsperrholz


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Tanne

Tanne ist der Fichte sehr ähnlich, sodass im Handel zwischen beiden Holzarten nicht unterschieden wird. Verwendet wird Tanne typischerweise als Bau- und Konstruktionsholz sowie als Industrieholz.



Allgemeines


Handelsname: Weißtanne
Botanische Bezeichnung: Abies alba
Familie: Pinaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: TA
weitere Namen: Edeltanne, Silver fir, Sapin
Verbreitung: Süd- und Mitteleuropa


Baum- und Stammbeschreibung

- Höhe bis 40 m
- Dirchmesser bis 100 cm


Holzbeschreibung

- Reifholzbaum
- Nasskern möglich, verursacht Dunkelfärbung des Kernholzes
- Streifen oder Flader auf Längsschnitt
- keine Harzkanäle

Farbe: gelblich weiß bis fast weiß, häufig mit grauviolettem oder bläulichem Schimmer, ohne Glanz 
Zuwachszonen: unterschiedlich breit, abhängig von Standort, Boden, Klima





Eigenschaften

- mäßige Feuchteverformung
- gute Festigkeit bezogen auf Rohdichte
- wenig widerstandsfähig gegen Schädlinge, Witterung
- beständig gegen Chemikalien

Rohdichte: 0,45

Druckfestigkeit (N/mm²):
31-59 (~47)
Zugfestigkeit (N/mm²): 48-120 (~84)
Biegefestigkeit (N/mm²): 47-118 (~73)
Härte (N/mm²): 18-57 (~30)
E-Modul (N/mm²): 6600-17200 (~11000)

Stehvermögen: gut
Trocknung: schnell, bei Nasskern erschwert
Bearbeitbarkeit: gut, auch problemlose Oberflächenbehandlung
Imprägnierbarkeit: gut


Verwendung

im Handel meist zusammen mit Fichte als FI/TA-Sortiment, Schreinerholz, Wasser- und Erdbau, Innenbau, Schalungen, Sperrholz, Mittellagen, Verpackungen, Spankörbe, Musikinstrumente, Span- und Faserplatten, Fensterkanteln, Dachschindeln, Maste, Pfähle, Lärmschutzwände


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz Lexikon. A-K, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999
Informationsdienst Holz: holzbau handbuch. Einheimische Nutzhölzer und ihre Verwendung, DGfH Innovations- und Service GmbH, München, 2000

Amarant

Das dekorative Amarant aus dem tropischen Amerika sticht wegen seiner violett nachdunkelnden Farbe hervor. Verwendet wird es für ästhetische Zwecke wie Billardtische oder Drechslereien, aber auch als Konstruktionsholz für schwere Beanspruchung.

Allgemeines

Handelsname: Amarant
Botanische Bezeichnung: Peltogyne venosa
Familie: Caesalpiniaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: AMA
weitere Namen: Amarante, Purpleheart, Violettholz
Verbreitung: tropisches Amerika


Baum- und Stammbeschreibung

- bis 15 m astfrei
- Durchmesser bis 80 cm


Holzbeschreibung

- Wechseldrehwuchs
- dekorativ

Kernholz: oliv, schnell purpurrot bis violett nachdunkelnd, bleicht aus
Splintholz: grau
Poren: Poren und Parenchymbänder beeinflussen Holzbild leicht durch helle Markierung




Eigenschaften

- mäßige Feuchteverformung
- widerstandsfähig gegen Schädlimge

Rohdichte: 0,82

Druckfestigkeit (N/mm²):
73-85 (~77)
Zugfestigkeit (N/mm²): -
Biegefestigkeit (N/mm²): 135-163 (~142)
Härte (N/mm²): ~91
E-Modul (N/mm²): 16700-18000

Bearbeitbarkeit: gut


Verwendung

Parkett, Drechslerei, Billardtische, Konstruktionsholz für schwere Beanspruchung


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Eberesche

Das elastische Holz der einheimischen Eberesche ist nur wenig resistent gegen Pilze. Daher verwendet man es im Innenbereich für Möbel oder Schnitzereien.

Allgemeines

Handelsname: Eberesche, Gemeine
Botanische Bezeichnung: Sorbus aucuparia
Familie: Rosaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: -
weitere Namen: Vogelbeere, Vogelbeerbaum
Verbreitung: Europa


Baum- und Stammbeschreibung

- Höhe bis 15 m


Holzbeschreibung

Kernholz: hell- bis rotbraun, Streifen
Splintholz: breit, rötlich weiß
Poren: zerstreut


Eigenschaften

- elastisch
- wenig resistent gegen Pilze

Rohdichte: 0,65


Verwendung

Wagner-, Drechsler-, Schnitzerarbeiten, Möbelholz


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Cocobolo

Cococolo stammt aus Mittelamerika. Das dunkle Holz besitzt gute Eigenschaften, lediglich die Trocknung sollte vorsichtig erfolgen. Beliebt ist Cocobolo als Ausstattungsholz sowie zur Herstellung von Holzblasinstrumenten.

Allgemeines

Handelsname: Cocobolo
Botanische Bezeichnung: Dalbergia retusa
Familie: Fabacae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: COC
weitere Namen: Granadillo, Korallenpalisander
Verbreitung: Mittelamerika


Baum- und Stammbeschreibung

- klein
- geringe Stammabmessungen


Holzbeschreibung

- feine Struktur
- oft drehwüchsig
- Terminalparenchym
- Holzstrahlenstockwerkbau (erkennbar nur mit der Lupe)
- besonderer Geruch

Farbe: dunkelrotbraun, dunkle Streifen, dekorativ
Zuwachszonen: deutlich erkennbar
Poren: wenig, zerstreut, mittelgroß, viele dunkle und ölige Inhaltsstoffe




Eigenschaften

- sehr dauerhaft
- hart, fest

Rohdichte: 1,05

Druckfestigkeit (N/mm²):
~71
Zugfestigkeit (N/mm²): -
Biegefestigkeit (N/mm²): ~150 
Härte (N/mm²): ~98
E-Modul (N/mm²): ~18000

Stehvermögen: gut
Trocknung: schonende Trocknung notwendig
Bearbeitbarkeit: gut, aber nicht gut verleimbar, schöne wachsartige Oberflächen


Verwendung

Furnier, Ausstattungsholz, Drechslerei, Schmuckwaren, Intarsien, Parkett, Holzblasinstrumente


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Brasilkiefer

Die südamerikanische Brasilkiefer hat gleichmäßig strukturiertes, gelbbraunes, natürlich glänzendes Holz und ist damit sehr dekorativ. Ihre Verwendung findet sie im Innenausbau oder als Sperrholz.

Allgemeines

Handelsname: Brasilkiefer, Parana Pine
Botanische Bezeichnung: Araucaria angustifolia
Familie: Araucariaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: PAP
weitere Namen: Araucarie
Verbreitung: Südamerika


Baum- und Stammbeschreibung

- Höhe 24 bis 36 m
- Durchmesser bis 100 cm
- Stamm kerzengerade, bis 20 m astfrei
- hoch angesetzte Krone


Holzbeschreibung

- gleichmäßige Struktur, geradfaserig
- keine Harzkanäle vorhanden

Kernholz: gelbbraun, häufig rötlich-violette Streifen, dekorativ, natürlicher Glanz
Splintholz: breit, hell
Zuwachszonen: undeutlich erkennbar


Eigenschaften

- bläueempfindlich
- nicht dauerhaft gegen Pilze und Insekten

Rohdichte: um 0,55 (stark schwankend)

Druckfestigkeit (N/mm²):
42-74 (~56)
Zugfestigkeit (N/mm²): 87-185 (~136)
Biegefestigkeit (N/mm²): 80-132
Härte (N/mm²): 33-45 (~37)
E-Modul (N/mm²): 11200-16000 (~13200)

Stehvermögen: schlecht
Trocknung: sehr langsam
Bearbeitbarkeit: sehr gut, Schwierigkeiten bei Trockenspannungen möglich, glatte Oberflächen
Imprägnierbarkeit: schlecht


Verwendung

Drechslerarbeiten, Sperrholz, Innenausbau, Behälter, Streichhölzer


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Douglasie

Douglasie stammt ursprünglich aus Nordamerika. Das Holz sieht dem der Lärche sehr ähnlich. Es ist hart, fest, elastisch und dauerhaft. Daher lässt es sich für viele Zwecke verwenden, wie z.B. Bau- und Konstruktionsholz, Haustüren und Fenster.

Allgemeines

Handelsname: Douglasie
Botanische Bezeichnung: Pseudotsuga menziesii
Familie: Pinaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: DG/DGA
weitere Namen: Douglas-Fichte, Douglas-Tanne (Fehlnamen)
Verbreitung: Westen Nordamerikas


Baum- und Stammbeschreibung

- 30 bis 50 m hoch
- Durchmesser bis 120 cm
- sehr raschwüchsig und widerstandsfähig gegen Rinden- und Stammverletzungen


Holzbeschreibung

- frühzeitige Verkernung
- Aussehen sehr ähnlich zu Lärche
- auffällige Streifen bzw. Flader

Kernholz: rötlich braun (nachdunkelnd)
Splintholz: gelblich
Zuwachszonen: breite Frühholzzonen




Eigenschaften

- gute natürliche Dauerhaftigkeit
- hart, fest, elastisch
- mäßig schwindend

Rohdichte: 0,49

Druckfestigkeit (N/mm²):
43-68
Zugfestigkeit (N/mm²): ~105
Biegefestigkeit (N/mm²): 68-89
Härte (N/mm²): ~50
E-Modul (N/mm²): 11200-13500

Stehvermögen: gut
Bearbeitbarkeit: unterschiedlich


Verwendung

Bau- und Konstruktionsholz, Außenfassaden, Dachüberstände, Balkone, Garagentore, Möbelbau, Innenausstattung, Wand- und Deckenverkleidung, Türen, Fenster, Fußböden, Treppen


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999
Informationsdienst Holz: holzbau handbuch. Einheimische Nutzhölzer und ihre Verwendung, DGfH Innovations- und Service GmbH, München, 2000

Birke

Das Holz der Birke kann bei welligem Faserverlauf sehr dekorativ aussehen. Es ist elastisch, zäh, aber nicht sehr hart und wird häufig im Möbelbau und im Innenausbau eingesetzt.


Allgemeines

Handelsname: Birke
Botanische Bezeichnung: Betula pendula
Familie: Betulaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: BI
weitere Namen: Hängebirke
Verbreitung: Mitteleuropa, Skandinavien, Sibirien


Baum- und Stammbeschreibung

- Höhe bis 20 m (Mitteleuropa) oder 30 m (Skandinavien, Sibirien)
- Stammdurchmeeser bis 70 cm
- ungünstige Stammform


Holzbeschreibung

- Splintholzbäume
- rötlich braune Markflecken
- welliger Faserverlauf, daher häufig flammen- oder eisblumenartige Zeichnung

Farbe: gelblich weiß, gelegentlich brauner Alterskern
Zuwachszonen: durch dunkle Spätholzstreifen gut erkennbar
Poren: fein, zerstreut




Eigenschaften

- anfällig gegen Schädlinge
- mittelhart, fest
- frisches Holz verstockt leicht
- farbempfindlich
- mittlere Feuchteverformung

Rohdichte: 0,65

Druckfestigkeit (N/mm²):
38-100 (~51)
Zugfestigkeit (N/mm²): 35-270 (~137)
Biegefestigkeit (N/mm²): 76-155 (~147)
Härte (N/mm²): -
E-Modul (N/mm²): 14500-16500

Stehvermögen: schlecht
Trocknung: Gruppe 5
Bearbeitbarkeit: gut
Imprägnierbarkeit: gut


Verwendung

dekorative Schälfurniere, Drechslerarbeiten, Musikinstrumente, Kaminholz, Schlittenkufen


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999
Informationsdienst Holz: holzbau handbuch. Einheimische Nutzhölzer und ihre Verwendung, DGfH Innovations- und Service GmbH, München, 2000

Zwetschge (Pflaume)

Zwetschgenholz ist schwer, hart und fest, aber nicht dauerhaft. Aufgrund des mengenmäßig geringen Anfalls steht das Holz nur sehr eingeschränkt, vorwiegend für Kleinteile, zur Verfügung.


Allgemeines

Handelsname: Zwetschgenbaum, Pflaumenbaum
Botanische Bezeichnung: Prunus domestica
Familie: Rosaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: -
Verbreitung: Orient, Europa


Baum- und Stammbeschreibung

- Höhe bis 10 m
- Alter 30-40 Jahre


Holzbeschreibung

- breitere, höhere Holzstrahlen als Kirschbaum
- gleichmäßige Struktur

Kernholz: rötlich braun, violettbraun, dunkler als Kirschbaum, dekorativ
Splintholz: schmal, gelblich bis hellrötlich
Zuwachszonen: Spätholzzonen dunkler (Längsstreifen auf Radialflächen)
Poren: zerstreut, fein




Eigenschaften

- dicht, hart, schwer, spröd, fest
- feine, gleichmäßige Struktur
- nicht dauerhaft

Rohdichte: 0,7-0,8

Druckfestigkeit (N/mm²):
56 
Zugfestigkeit (N/mm²): -
Biegefestigkeit (N/mm²): -
Härte (N/mm²): 56
E-Modul (N/mm²): -

Stehvermögen: gut (nach Trocknung)
Trocknung: neigt zum Reißen und Werfen
Bearbeitbarkeit: allgemein gut, schwer zu spalten, gut lackierbar, drechselbar, polierbar, problemlose Oberflächenbehandlung


Verwendung

Möbel, Drechslerei, Schnitzerei, Fasshahnen, Messerhefte, Salatbestecke


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999
informationsdienst Holz: holzbau handbuch. Einheimische Nutzhölzer und ihre Verwendung, DGfH Innovations- und Service GmbH, München, 2000

Elsbeere

Das Holz der bei uns heimischen Elsbeere ist zäh, hart, elastisch und fest. Da es aber nicht dauerhaft ist, beschränkt sich die Verwendung auf den Innenbereich, u.a. für Maschinen, Bildhauerei oder Möbel.



Allgemeines


Handelsname: Elsbeere
Botanische Bezeichnung: Sorbus torminalis
Familie: Rosaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: -
weitere Namen: Seidenbaum, Atlasbaum, Wilder Elsbeerbaum
Verbreitung: Europa


Baum- und Stammbeschreibung

- Höhe bis 20 m
- lansamwüchsig
- erreicht hohes Alter


Holzbeschreibung

- keine auffällige Zeichnung
- evtl. Falschkernbildung
- kaum zu unterscheiden von Eberesche

Farbe: rötlich gelb, nachdunkelnd, geflammt, sehr dekorativ
Poren: fein, zerstreut




Eigenschaften

- mittelschwer, zäh, hart, elastisch, fest
- mäßiger Schwund
- neigt nur wenig zum Werfen
- geringe Dauerhaftigkeit

Rohdichte: 0,75

Druckfestigkeit (N/mm²):
53 
Zugfestigkeit (N/mm²): -
Biegefestigkeit (N/mm²): 108
Härte (N/mm²): 48
E-Modul (N/mm²): 11700

Stehvermögen: gut (nach Trocknng)
Trocknung: schwer
Bearbeitbarkeit: allgemein gut, schwer zu spalten, gut lackierbar, gute Oberflächenbehandlung


Verwendung

Maschinenbau, Bildhauerei, Drechslerei, Mess- und Zeichengeräte, Weberschiffchen, Wellen, Kegeln, Möbel


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999
Informationsdienst Holz: holzbau handbuch. Einheimische Nutzhölzer und ihre Verwendung, DGfH Innovations- und Service GmbH, München, 2000

Weymouthskiefer

Weymouthskiefer ist leicht und weich. Daher wird sie gern als Modellholz oder für Spanplatten genutzt. Die Bestände wurden leider durch den Weymouthskiefernblasenrost stark dezimiert.


Allgemeines

Handelsname: Weymouthskiefer
Botanische Bezeichnung: Pinus strobus
Familie: Pinaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: KIW
weitere Namen: Strobe
Verbreitung: östliches Nordamerika, Europa


Baum- und Stammbeschreibung

- Bestände starkt zurückgegangen durch Weymouthskiefernblasenrost


Holzbeschreibung

- schwache Zeichnung
- frühzeitige Verkernung
- fest eingewachsene rotbraune Äste
- im Aussehen so ähnlich wie Zirbelkiefer

Kernholz: etwas dunkler als Splint, nachdunkelnd, dekorativ
Splintholz: gelblich weiß
Zuwachszonen: grobjährig, nur kleine Unterschiede zwischen Früh- und Spätholz




Eigenschaften

- homogen, leicht, weich
- geringe Festigkeit, Tragkraft
- sehr geringer Schwund
- gute Isolation von Schall und Temperaturen
- mäßig dauerhaft

Rohdichte: 0,4

Druckfestigkeit (N/mm²):
34
Zugfestigkeit (N/mm²): 76-104
Biegefestigkeit (N/mm²): 54-62
Härte (N/mm²): 20-26
E-Modul (N/mm²): 9000-10000

Stehvermögen: sehr gut
Bearbeitbarkeit: gut, auch schnitzen und drechseln, Oberflächenbehandlung gut nach Harzentfernung


Verwendung

Modellholz, Innenausstattung, Mittellagen, Schnitzerei, Span- und Faserholz, Bleistifte, Streichhölzer


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999
Informationsdienst Holz: holzbau handbuch. Einheimische Nutzhölzer und ihre Verwendung, DGfH Innovations- und Service GmbH, München, 2000

Weide

Weidenholz sieht dem Holz der Pappel sehr ähnlich. Es ist sehr weich und biegsam, aber nicht fest, dauerhaft und elastisch. Bevorzugte Verwendungen von Weide sind Plattenwerkstoffe, Zellstoff und Zündhölzer.

Allgemeines

Handelsname: Weide
Botanische Bezeichnung: Salix spp.
Familie: Saliaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: WDE
Arten: Silber- oder Weißweide (Salix alba), Bruchweide (Salix fragilis), Salweide (Salix caprea)
Verbreitung: Europa


Baum- und Stammbeschreibung

- wächst in Strauchform
- Kernholzbäume


Holzbeschreibung

- sieht Pappelholz sehr ähnlich
- zarte Flader oder Streifen auf Längsflächen, dekorativ
- grobfaserig
- besitzt häufig Zugholz

Kernholz: hellbräunlich bis rotbräunlich
Splintholz: breit, weißlich bis gelb-weißlich 
Poren: fein, zerstreut


Eigenschaften

- mittelschwer, sehr weich, geringe Festigkeit, wenig elastisch, biegsam
- mäßig schwindend
- wenig dauerhaft

Rohdichte: 0,45 (Streubereich 0,35-0,56)

Druckfestigkeit (N/mm²):
24-34
Zugfestigkeit (N/mm²): 46-64
Biegefestigkeit (N/mm²): 31-47
Härte (N/mm²): 23-35
E-Modul (N/mm²): 7200

Stehvermögen: mittel
Trocknung: Gruppe 3
Bearbeitbarkeit: gut geschärfte Werkzeuge notwenig da ausfasernd, Oberflächenbehandlung ohne Probleme, gut beiz- und lackierbar, nicht gut polierbar


Verwendung

Furniere, Blindholz, Schuhteile, Sperrholz, Kleinmöbel, Span- und Faserplatten, Zellstoff, Streichhölzer


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999
Informationsdienst Holz: holzbau handbuch. Einheimische Nutzhölzer und ihre Verwendung, DGfH Innovations- und Service GmbH, München, 2000

Kastanie (Rosskastanie)

Rosskastanien haben oft schlechte Stammformen und Drehwuchs. Das Holz ist weich, biegsam und gut bearbeitbar allerdings weniger fest und dauerhaft. Mit diesen Eigenschaften wird die Rosskastanie bevorzugt für Verpackungen oder Spanplatten verwendet.

Allgemeines

Handelsname: Rosskastanie
Botanische Bezeichnung: Aesculus hippocastanum
Familie: Hippocastanaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: KA
Herkunft: Europa


Baum- und Stammbeschreibung

- raschwüchsig
- Stamm vollholzig, drehwüchsig, kurz


Holzbeschreibung

- homogene, feinfaserige Struktur ohne deutliche Zeichnung
- Splintholzbaum
- häufig drehwüchsig
- viele dünne Holzstrahlen, glänzen im Radialschnitt

Farbe: gelblich bis bräunlich, bei welligem Faserverlauf etwas geflammt
Poren: fein, klein, zerstreut, zahlreich




Eigenschaften

- leicht bis mittelschwer, weich, biegsam
- nicht sehr elastisch und fest
- nicht dauerhaft, witterungsfest
- mäßiger Schwund

Rohdichte: 0,5

Druckfestigkeit (N/mm²):
28-38 (~31)
Zugfestigkeit (N/mm²): 56-100 (~81)
Biegefestigkeit (N/mm²): 54-70 (~64)
Härte (N/mm²): ~33
E-Modul (N/mm²): 4610-6540 (~5360)

Stehvermögen: gut
Bearbeitbarkeit: gut; auch gut spaltbar, lackierbar, polierbar; nimmt Beizen, Lacke und Farben gut an


Verwendung

Kisten, Holzschuhe, grobe Schnitzereien und Drechslereien, Schälholz, Küchengeräte, Wandschilder


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Kastanie (Edelkastanie)

Das Holz der Edelkastanie wird häufig als Ersatz für Eiche verwendet, da es der Eiche in ihrem streifigen dekorativen Aussehen und den Eigenschaften ähnlich ist.



Allgemeines


Handelsname: Edelkastanie
Botanische Bezeichnung: Castanea sativa
Familie: Fagaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: EKA
weitere Namen: Echte Kastanie, Esskastanie
Herkunft: Mittel- und Südeuropa


Baum- und Stammbeschreibung

- Höhe bis 25 m
- Durchmesser bis 100 cm


Holzbeschreibung

- Fladern oder Streifen auf Längsflächen, dekorativ
- sehr ähnlich zu Eiche, aber schmalere Holzstrahlen und Spiegel nicht so ausgeprägt

Kernholz: gelbbraun, nachdunkelnd
Splintholz: weißlich
Zuwachszonen: deutlich erkennbar
Poren: ringporig




Eigenschaften

- geringe Feuchteverformung
- nicht so gute Festigkeit wie Eiche
- Korrosion bei Kontakt mit Eisen, dadurch dunkle Flecken
- hohe Resistenz gegen Schädlinge
- hohe Dauerhaftigkeit

Rohdichte: 0,55

Druckfestigkeit (N/mm²):
40-57 (~52)
Zugfestigkeit (N/mm²): ~135
Biegefestigkeit (N/mm²): 64-91 (~77)
Härte (N/mm²): 27-47 (~38)
E-Modul (N/mm²): 6400-9000

Stehvermögen: gut (nach Trocknung)
Trocknung: Gruppe 4, Kollapsgefahr
Bearbeitbarkeit: gut, problemlose Oberflächenbehandlung


Verwendung

als Eichenersatz, Möbel, Verkleidungen, Parkett, Fenster, Türen, Holzwaren, Zäune, Pfähle, Spazierstöcke


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999
Informationsdienst Holz: holzbau handbuch. Einheimische Nutzhölzer und ihre Verwendung, DGfH Innovations- und Service GmbH, München, 2000

Meranti (Dark Red Meranti)

Meranti stammt aus Südostasien, hat eine gute Resistenz und ist gut bearbeitbar. Häufig verwendet wird das Holz im Fensterbau, für Möbel und Parkett.



Allgemeines

Handelsname: Dark Red Meranti
Botanische Bezeichnung: Shorea pauciflora
Familie: Dipterocarpaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: MER
weitere Namen: Obar suluk, Nemesu, Seraya
Verbreitung: Südostasien


Baum- und Stammbeschreibung

- bis 25 m astfrei
- Durchmesser bis 120 cm


Holzbeschreibung

- Faserverlauf gerade bis wechseldrehwüchsig
- Holzstrahlen sichtbar
- deutliche Porenrillen auf Längsflächen
- weißliche Zeichnung wegen Harzkanalreihen
- Spiegel auf Radialfläche

Kernholz: rotbraun
Splintholz: rosagrau
Poren:
grob, zerstreut, einzeln, schräg radiale Anordnung




Eigenschaften

- Feuchteverformung günstig
- gute Resistenz gegen Witterung und Schädlinge

Rohdichte: 0,56 bis 0,75

Druckfestigkeit (N/mm²):
53-74 (~63)
Biegefestigkeit (N/mm²): 77-158 (~119)
Zugfestigkeit (N/mm²): 66-222 (~146)
Härte (N/mm²): 35-60 (~48)
E-Modul (N/mm²): 11700-19400 (~14500)

Stehvermögen: gut
Trocknung: Gruppe 6
Bearbeitbarkeit: gut (maschinell)


Verwendung

Fenster, dekorative Wandschalung, Möbel, Türen, Parkett


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003

Pockholz

Pockholz stammt aus Süd- und Mittelamerika. Mit einer Rohdichte von ca. 1,25 ist es das bisher schwerste Holz. Verwendet wird es bevorzugt im Schiffs-, Wasser- und Maschinenbau.

Allgemeines

Handelsname: Pockholz
Botanische Bezeichnung: Guaiacum officinale
Familie: Zygophyllaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: POH
weitere Namen: Gaiac, Lignum vitae
Herkunft: Süd- und Mittelamerika, Westindische Inseln


Baum- und Stammbeschreibung

- Höhe bis 9 m
- Durchmesser um 25 cm
- ungerader Stamm


Holzbeschreibung

- feine Sktuktur
- eng wechseldrehwüchsig, daher Streifen (abwechselnd dunkel-glatt und hell-rau)
- sehr harzhaltig (Kautschuk), fühlt sich wachsig-ölig an
- sehr strenger Holzstrahlenstockwerkbau (sichtbar unter der Lupe)
- aromatischer Harzgeruch bei frischem Holz

Farbe: olivbraun bis schwarzgrün, jahrringförmige hellere Streifen
Poren: fein, zahlreich, geschlossen, zerstreut


Eigenschaften

- bisher schwerstes Holz
- sehr dauerhaft
- geringe Schlagbiegefestigkeit

Rohdichte: 1,25

Druckfestigkeit (N/mm²):
90-126
Zugfestigkeit (N/mm²): -
Biegefestigkeit (N/mm²): 120-144 
Härte (N/mm²): ~161
E-Modul (N/mm²): 11060-13530 (~12200)

Stehvermögen: mittel
Trocknung: schwer, Gefahr von Rissbildung und Harzausfluss
Bearbeitbarkeit: sehr schwer, aber gut drechselbar


Verwendung

Maschinenlager, Rahmenführung für Sägegatter, Hobelsohlen, Lagerfutter für Schiffsschraubenwellen, Riemenscheiben, Uhrmacherblöcke, Kegelkugeln, Drechslerei, Schiffs-, Wasser- und Maschinenbau


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Pappel

Da das Holz der Pappel sehr leicht, weich und weder fest noch dauerhaft ist, eignet es sich nur für nicht-tragende Zwecke im Innenbereich wie als Möbel, für Saunabänke oder als Verpackungsmittel.


Allgemeines

Handelsname: Pappel (Graupappel)
Botanische Bezeichnung: Populus canescens u.a.
Familie: Saliaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: PA
weitere Arten: Silberpappel, Balsampappel, Kanadische Schwarzpappel, Schwarzpappel, Kanadische Pappel, Zitterpappel (Aspe, Espe), Amerikanische Aspe, Western-Balsampappel
Verbreitung: Europa, Vorderasien


Baum- und Stammbeschreibung

- raschwüchsig, windverträglich
- im Bestand häufig weithin astfrei


Holzbeschreibung

- schlichte Struktur
- feinporig

Kernholz: schwach rötlich-braun bis bräunlich
Splintholz: breit, weißlich




Eigenschaften

- leicht, weich, geringe Festigkeit
- gute Widerstandsfähigkeit gegen Abnutzung
- nicht witterungsfest
- mäßig schwindend

Rohdichte: 0,45

Druckfestigkeit (N/mm²):
26-56 (~35)
Zugfestigkeit (N/mm²): 43-110 (~77)
Biegefestigkeit (N/mm²): 43-94 (~60)
Härte (N/mm²): 24-37
E-Modul (N/mm²): 4000-11700 (~8800)

Stehvermögen: gut
Trocknung: gut
Bearbeitbarkeit: gut, teilweise aber wollige Oberflächen, leichte Oberflächenbehandlung, gut beizbar, schlecht polierbar
Imprägnierbarkeit: gut


Verwendung

Möbel, Schälfurnier, Streichhölzer, Holzschuhe, Packmittel, Papier und Zellstoff, Span- und Faserplatten, Sperrholz, Holzwolle, Blindholz, Böttcherwaren, Spezialholzkohle


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999
Informationsdienst Holz: holzbau handbuch. Einheimische Nutzhölzer und ihre Verwendung, DGfH Innovations- und Service GmbH, München, 2000

Okoumé (Gabun)

Die Struktur des afrikanischen Holzes Okoumé (auch: Gabun) ist grob und streifig. Da es nicht fest und nur mittelmäßig dauerhaft ist, zählen u.a. Sperrholz und Möbelbau zu seinen Verwendungsbereichen.


Allgemeines

Handelsname: Okoumé, Gabun
Botanische Bezeichnung: Aucoumea klaineana
Familie: Burseraceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: OKU
weitere Namen: Gaboon
Verbreitung: Gabun, Kongo


Baum- und Stammbeschreibung

- nutzbare Stammlänge bis 15 m
- Durchmesser um 100 cm
- hohe Wurzelanläufe


Holzbeschreibung

- grobe Struktur
- leicht wechseldrehwüchsig

Farbe: gleichmäßig hellrot bis rosagrau, natürlicher Glanz
Poren:
mittelgroß, zerstreut




Eigenschaften

- mittelmäßig dauerhaft
- geringe Festigkeit
- Vorkommen von Brittleheart (Sprödfaserigkeit)

Rohdichte: 0,43

Druckfestigkeit (N/mm²):
33-66 (~39)
Zugfestigkeit (N/mm²): 23-125 (~58)
Biegefestigkeit (N/mm²): 27-107 (~72)
Härte (N/mm²): 24-34
E-Modul (N/mm²): ~3000

Stehvermögen: gut
Trocknung: Gruppe 3
Bearbeitbarkeit: gut, manchmal wollige Oberflächen und schnelles Abstumpfen der Sägen


Verwendung

Schälholz, Sperrholz, Innendeck- und Absperrfurnier, Möbel, Zigarrenkisten


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Linde

Die Schwächen des einheimischen Lindenholzes liegen in der Festigkeit, Elastizität und Dauerhaftigkeit. Daher wird es nur für nichttragende Zwecke im Innenbereich verwendet, wie z.B. Schnitzereien, Zierleisten oder Spielzeug.


Allgemeines

Handelsname: Linde (Winterlinde)
Botanische Bezeichnung: Tilia cordata
Familie: Tiliaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: LI
weitere Arten: Großblättrige Linde (Sommerlinde)
Verbreitung: Europa


Holzbeschreibung

- gleichmäßige, feine, schlichte Struktur
- keine deutliche Zeichnung

Farbe: weißlich bis gelblich, häufig hellbräunlich oder rötlich getönt, manchmal auch grünliche Streifen oder Flecken
Poren:
fein, zerstreut




Eigenschaften

- gleichmäßig dicht, fein, mittelschwer
- weich, zäh, mäßig biegsam, gut zu spalten
- große Feuchteverformung
- nicht dauerhaft
- Korrosion bei Eisenkontakt

Rohdichte: 0,5

Druckfestigkeit (N/mm²):
26-78 (~52)
Zugfestigkeit (N/mm²): 23-145 (~85)
Biegefestigkeit (N/mm²): 46-147 (~106)
Härte (N/mm²): 27-47 (~38)
E-Modul (N/mm²): 5800-17200 (~7400)

Trocknung: Gruppe 3


Verwendung

Schnitzerei, Bildhauerei, Gussmodelle, Reißbretter, Zeichengeräte, Musikinstrumente (auch Orgelbau), Bilderrahmen, Spielwaren, Trockenfässer, Spulen, Schuhmacherstifte


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999
Informationsdienst Holz: holzbau handbuch. Einheimische Nutzhölzer und ihre Verwendung, DGfH Innovations- und Service GmbH, München, 2000

Ramin

Das helle Tropenholz Ramin stammt aus Südostasien. Es ist fest und lässt sich gut bearbeiten. Da es aber nicht sehr dauerhaft ist, eignet es sich ausschließlich für den Gebrauch im Innenbereich.


Allgemeines

Handelsname: Ramin
Botanische Bezeichnung: Gonystylus bancanus
Familie: Gonystylaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: RAM
weitere Namen: Melawis
Verbreitung: Indonesien, Malaysia, Ozeanien


Baum- und Stammbeschreibung

- bis 16 m astfrei
- Durchmesser 50-90 cm
- gut geformter Stamm


Holzbeschreibung

- mäßig feine Struktur
- geradfaserig

Farbe: gleichmäßig hellgelblich braun, ein bisschen wie Eiche, häufig verfärbt durch Pilze
Poren:
gleichmäßig verteilt, zahlreich, mittelgroß, umringendes Parenchym




Eigenschaften

- nicht dauerhaft
- gute Festigkeitswerte

Rohdichte: 0,6

Druckfestigkeit (N/mm²):
61-71
Zugfestigkeit (N/mm²): -
Biegefestigkeit (N/mm²): 110-130
Härte (N/mm²): ~25
E-Modul (N/mm²): ~15500

Stehvermögen: mittel
Trocknung: Gruppe 7
Bearbeitbarkeit: gut
Imprägnierbarkeit: gut


Verwendung

Ausstattung, Furnier, Möbel, Vertäfelungen, Rahmen, Profile, Leisten, Konstruktionsholz


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Western Red Cedar

Western Red Cedar aus Nordamerika hat eine rötlich-braune glänzende Farbe. Das Nadelholz ist dehr dauerhaft und gut zu bearbeiten. Gebrauch findet es u.a. in Bau- und Möbeltischlereien und im Bootsbau.
Allgemeines

Handelsname: Western Red Cedar
Botanische Bezeichnung: Thuja plicata
Familie: Cupressaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: RCW
weitere Namen: Riesenlebensbaum, Arborvitae, Thuja
Verbreitung: Nordamerika


Baum- und Stammbeschreibung

- Nadelbaum
- Stammlänge bis 25 m
- Durchmesser bis 2 m
- gerade Stammform


Holzbeschreibung

- mittelmäßig feine Struktur
- geradfaserig
- harzlos, aber dennoch aromatisch

Farbe: variierend um rötlich braun, nachdunkelnd, natürlicher Glanz
Zuwachszonen: deutlich erkennbar, schmale Spätholzzonen


Eigenschaften

- sehr dauerhaft
- teilweise sehr spröde
- Verfärbung und Korrosion bei Eisenkontakt

Rohdichte: 0,35

Druckfestigkeit (N/mm²):
29-35
Zugfestigkeit (N/mm²): ~50
Biegefestigkeit (N/mm²): 48-55
Härte (N/mm²): ~25
E-Modul (N/mm²): 7400-8300

Stehvermögen: sehr gut
Trocknung: erst im Freien, dann Gruppe 2
Bearbeitbarkeit:gut


Verwendung

Bautischlerei, Außenschalung, Schindeln, Bootsbau, Pfähle, Fassdauben, Sperrholz, Möbel, Jalousien, Bleistifte

Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Sipo

Sipo ist ein afrikanisches Tropenholz und besitzt optische Ähnlichkeit mit Mahagoni, weshalb es oft fälschlicherweise als Sipo-"Mahagoni" bezeichnet wird. Es ist sehr dauerhaft und fest, weshalb es sich gut als Konstruktionsholz eignet.


Allgemeines

Handelsname: Sipo
Botanische Bezeichnung: Entandrophragma utile
Familie: Meliaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: MAU
weitere Namen: Utile, Assié
Verbreitung: West- und Zentralafrika


Baum- und Stammbeschreibung

- bis über 20 m astfrei
- Durchmesser bis 130 cm
- Stamm: hoch, zylindrisch


Holzbeschreibung

- Streifen durch Wechseldrehwuchs
- deutliche tangentiale Parenchymbänder, daher Fladerschnitt auf Tangentialflächen

Farbe: rotbraun, bläulich violett getönt, dekorativ
Poren:
weniger zahlreich und etwas größer als bei Sapelli




Eigenschaften

- dauerhaft, fest
- enge Verwandtschaft zu Sapelli

Rohdichte: 0,6

Druckfestigkeit (N/mm²):
43-73 (~58)
Zugfestigkeit (N/mm²): 57-164 (~110)
Biegefestigkeit (N/mm²): 47-155 (~99)
Härte (N/mm²): 37-57 (~46)
E-Modul (N/mm²): ~11500

Stehvermögen: gut
Trocknung: Gruppe 6
Bearbeitbarkeit: schwerer als Mahagoni


Verwendung

Furnier, Konstruktionsholz, Ausstattung, Möbel, Vertfelungen, Parkett, Fenster, Sperrholz, Bootsbau


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Balsa

Das aus dem tropischen Amerika stammende Balsa ist ein sehr leichtes Holz, was seine Bearbeitung erschweren kann. Weiterhin ist es weder fest noch dauerhaft. Seine Verwendung liegt in speziellen Bereichen wie Spielzeug- und Modellbau, Mittellagen und Isolation.

Allgemeines

Handelsname: Balsa
Botanische Bezeichnung: Ochroma lagopus
Familie: Bombacaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: BAL
Verbreitung: tropisches Amerika


Baum- und Stammbeschreibung

- kleinerer Lichtbaum
- Durchmesser bis 50 cm
- oft Stammfäule bei älteren Bäumen


Holzbeschreibung

- deutliche Holzstrahlen
- Gewebe besteht fast vollständig aus Parenchym
 gleichmäßige Struktur

Farbe: weißlich gelb bis hellbräunlich
Poren:
sehr wenig, groß, zerstreut


Eigenschaften

- sehr leicht
- nicht sehr fest und dauerhaft

Rohdichte: 0,05 - 0,3

Druckfestigkeit (N/mm²):
2,7-9,4 (~3,5)
Zugfestigkeit (N/mm²): bis 7,5
Biegefestigkeit (N/mm²): 1,9-5,3 (~3,9)
Härte (N/mm²): 3-12 (~7)
E-Modul (N/mm²): 1130-6000 (~2600)

Trocknung: nicht imer leicht, Gruppe 2
Bearbeitbarkeit: schwer (durch geringe Rohdichte)
Imprägnierbarkeit: gut (nur Splint)


Verwendung

Isolation, Mittellagen in Sandwichplatten, Rettungsringe, Flöße, Spielzeug, Modellflugzeuge, Lärmdämmung

Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Afrormosia

Afrormosia stammt aus dem westlichen Afrika. Das Holz besitzt eine sehr dekorative Struktur und ist sehr dauerhaft. Afrormosia findet bei uns als Bauholz, Furnier und Ausstattungsholz Verwendung.


Allgemeines

Handelsname: Afrormosia
Botanische Bezeichnung: Pericopsis elata
Familie: Fabaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: AFR
weitere Namen: Kokrodua, Assamela
Verbreitung: Elfenbeinküste, Zaire


Baum- und Stammbeschreibung

- bis 25 m astfrei
- Durchmesser bis etwa 100 cm


Holzbeschreibung

- feine Streifen durch Wechseldrehwuchs
- manchmal auch gefeldert oder geflammte Struktur, sehr dekorativ
- Stockwerkbau stark ausgeprägt (nur unter der Lupe sichtbar)

Farbe: bräunlich gelb bis oliv, bis dunkelbraun nachdunkelnd, dunkle Streifen, natürlicher Glanz
Wachstumszonen: deutlich erkennbar
Poren: zahlreich, mittelgroß, umgeben von Parenchym




Eigenschaften

- sehr dauerhaft
- Verfärbungsgefahr von feuchtem Holz bei Eisenkontakt

Rohdichte: 0,75

Druckfestigkeit (N/mm²):
66-70
Zugfestigkeit (N/mm²): -
Biegefestigkeit (N/mm²): 120-150
Härte (N/mm²): ~32
E-Modul (N/mm²): 11300-13500

Trocknung: gut
Bearbeitbarkeit: gut, mitunter erschwert durch Inhaltsstoffe
Imprägnierbarkeit: schwer


Verwendung

Bauholz, Parkett, Ausstattung, Furnier


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Makassar

Das südostasiatische Makassar hat eine sehr dekorative Struktur und verfügt über eine gute natürliche Dauerhaftigkeit. Trocknung und Bearbeitung erweisen sich hingegen als schwierig.


Allgemeines

Handelsname: Makassar
Botanische Bezeichnung: Diospyros celebica
Familie: Ebenaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: EBM
weitere Namen: Makassar-Ebenholz, Koromandel
Verbreitung: Südostasien, Indonesien


Baum- und Stammbeschreibung

- hoch
- Durchmesser bis 60 cm


Holzbeschreibung

- schwer erkennbares Parenchym und Holzstrahlen
- Fladern oder Streifen auf Längsseiten, oder glatt
- sehr dekorativ

Kernholz: graubraun bis rotbraun mit dunkelbraunen bis schwarzen Zonen
Splintholz: hell rötlich
Poren: klein, dunkel




Eigenschaften

- physilogisch unangenehmer Holzstaub
- Dauerhaftigkeit gut

Rohdichte: 1,0

Druckfestigkeit (N/mm²):
60-70
Zugfestigkeit (N/mm²): -
Biegefestigkeit (N/mm²): 100-120 
Härte (N/mm²): ~136
E-Modul (N/mm²): ~10100
 
Trocknung: schwierig
Bearbeitbarkeit: schwierig (durch Härte und Inhaltsstoffe)


Verwendung

Deckfurnier, Ausstattungsholz, Leisten


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Afzelia

Afzelia kommt aus dem tropischen Afrika, schwindet wenig und ist sehr dauerhaft. Beispiele für die Verwendung von Afzelia sind Treppen, Türrahmen, Fenster, Parkett aber auch der Wasserbau.


Allgemeines

Handelsname: Afzelia, Doussié
Botanische Bezeichnung: Afzelia bipindensis
Familie: Caesalpiniaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: AFZ
weitere Namen: Lingué, Apa, Chanfuta
Verbreitung: trpoisches Afrika


Baum- und Stammbeschreibung

- mittelgroß, unterschiedliche Abmessungen
- Durchmesser unter 100 cm


Holzbeschreibung

- schlichte bis schwach dekorative Struktur, manchmal Wechseldrehwuchs und Aderung
- Holzstrahlen mit bloßem Auge nicht sichtbar
- Porenrillen im Längsschnitt

Farbe: frisch hellbraun, bis zu warmen Rotbraun nachdunkelnd
Wachstumszonen: deutlich durch Terminalparenchym
Poren: groß, umgeben von augenförmigem Parenchym




Eigenschaften

- wenig Schwund
- sehr dauerhaft

Rohdichte: 0,65-0,95

Druckfestigkeit (N/mm²):
65-79 (~70)
Zugfestigkeit (N/mm²): -
Biegefestigkeit (N/mm²): 90-120 (~110) 
Härte (N/mm²): 34-38
E-Modul (N/mm²): 14500-17700

Stehvermögen: gut
Trocknung: Gruppe 9
Bearbeitbarkeit: gut, aber Werkzeuge stumpfen schnell, nicht gut beizbar wegen Inhaltsstoffen
Imprägnierbarkeit: sehr schwer


Verwendung

Wasserbau, Treppen, Fenster, Türrahmen, Parkett, Säurebottiche, Schwellen, Furnier


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Iroko (Kambala)

Iroko stammt aus dem tropischen Afrika. Da das Holz sehr dauerhaft ist, kann es sowohl innen wie außen vielseitig eingesetzt werden, wie z.B. für Ausstattungen und Konstruktionen.


Allgemeines

Handelsname: Iroko, Kambala
Botanische Bezeichnung: Chlorophora cxcelsa
Familie: Moraceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: IRO
Verbreitung: tropisches Afrika


Baum- und Stammbeschreibung

- groß, bis 25 m astfrei
- Durchmesser bis 150 cm (normalerweise 100 cm)


Holzbeschreibung

- grobe Struktur
- augenförmiges Parenchym, tangential bandförmig
- deutlich erkennbare Holzstrahlen
- meist Wechseldrehwuchs in Radialschnitt erkennbar

Farbe: kaffebraun, Streifung, natürlicher Goldglanz (dekorativ)
Poren: groß, zerstreut, mineralische Inhaltsstoffe




Eigenschaften

- dauerhaft

Rohdichte: 0,65

Druckfestigkeit (N/mm²):
52-81 (~69)
Zugfestigkeit (N/mm²): 55-140 (~79)
Biegefestigkeit (N/mm²): 70-158 (~110)
Härte (N/mm²): 53-65 (~60)
E-Modul (N/mm²): 9400-13000 (~11400)

Stehvermögen: gut
Trocknung: Gruppe 6
Bearbeitbarkeit: gut


Verwendung

Ausstattung, Furniere, Konstruktionsholz innen uns außen, Möbel, Fenster, Türen, Fußböden, Treppen, Bootsbau, Karosseriebau, Hafenanlagen, Säurebottiche


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Fichte

Fichte ist die mit Abstand wichtigste heimische Holzart. Das Holz der Fichte wird äußerst vielseitig verwendet, hauptsächlich jedoch als Bau- und Konstruktionsholz sowie im Innenausbau.


Allgemeines

Handelsname: Fichte
Botanische Bezeichnung: Picea abies
Familie: Pinaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: FI
weitere Namen: Rottanne (Fehlname)
Herkunft: Europa


Baum- und Stammbeschreibung

- Höhe 30 bis 50 m
- Durchmesser bis 120 cm
- gerade, im geschlossenen Bestand weniger astig


Holzbeschreibung

- Reifholzbaum
- markante Fladern oder Streifen auf Längsflächen
- häufig Harzgallen, Harzkanäle, harziger Geruch




Eigenschaften

- mäßige Feuchteverformung
- gute Festigkeit
- geringe Resistenz gegen Schädlinge und Witterung, daher auf ausreichenden Holzschutz achten
- gute Resistenz gegen Fäulnis
- wenig schwindend

Rohdichte: 0,45

Druckfestigkeit (N/mm²):
33-79 (~50)
Zugfestigkeit (N/mm²): 21-245 (~90)
Biegefestigkeit (N/mm²): 49-136 (~78)
Härte (N/mm²): ~32
E-Modul (N/mm²): 7300-21400 (~11000)

Stehvermögen: gut
Trocknung: schnell
Bearbeitbarkeit: gut
Imprägnierbarkeit: schlecht


Verwendung

Furniere, Möbel, Konstruktions- und Bauholz, Schalungen, Fenster, Sperrholz, Spanplatten, Verpackung, Masten, Grubenholz


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999
Informationsdienst Holz: holzbau handbuch. Eineimische Nutzhölzer und ihre Verwendung, DGfH Innovations- und Service GmbH, München, 2000

Framiré

Framiré ist ein helles Tropenholz aus Westafrika. Sein Aussehen ist ähnlich dem der Eiche. Das Holz ist sehr dauerhaft und wird deshalb neben Ausstattungszwecken auch als Konstruktionsholz im Außenbereich verwendet.


Allgemeines

Handelsname: Framiré
Botanische Bezeichnung: Terminalia ivorensis
Familie: Combretaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: FRA
weitere Namen: Idigbo, Emen
Herkunft: Guinea bis Kamerun (Westafrika)


Baum- und Stammbeschreibung

- Höhe bis 40 m
- Durchmesser bis 100 cm
- kleine Wurzelanläufe
- Stammform nicht so gut wie bei Limba


Holzbeschreibung

- häufig dekorative Streifung im Radialschnitt wegen Wechseldrehwuchs

Farbe: gelblich braun, eichenähnlich
Wachstumszonen: deutlich erkennbar
Poren: zerstreutporig




Eigenschaften

- dauerhaft

Rohdichte: 0,55 (stark streuend)

Druckfestigkeit (N/mm²):
35-53 (~45)
Zugfestigkeit (N/mm²): -
Biegefestigkeit (N/mm²): 37-115 (~84)
Härte (N/mm²): 32-42 (~38)
E-Modul (N/mm²): 8700-12900 (~11300)

Stehvermögen: gut
Trocknung: gut und schnell
Bearbeitbarkeit: gut
Imprägnierbarkeit: schwer


Verwendung

Furnier, Ausstattung, Konstruktionsholz, Möbel, Vertäfelungen, Sperrholz


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Hainbuche

Hainbuche ist wegen geringer Dimensionen und oft schlechter Stammform nur eingeschränkt verwendbar. Aufgrund seiner guten Eigenschaften eignet sich Hainbuche für Gebrauchgegenstände mit starker Beanspruchung durch Stoß, Reibung oder Abrieb.


Allgemeines

Handelsname: Hainbuche, Weißbuche
Botanische Bezeichnung: Carpinus betulus
Familie: Corylaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1:
weitere Namen: Hagebuche, Hornbaum
Verbreitung: Mittel- und Südeuropa


Baum- und Stammbeschreibung

- bis 10 m astfrei
- Durchmesser um 35 cm
- häufig schlechte Stammformen (Spannrückigkeit)


Holzbeschreibung

- Reifholzbaum
- gelegentlich Rindeneinschlüsse
- breite Scheinholzstrahlen

Farbe: weißlich gelb
Zuwachszonen: grobwellig unauffällig
Poren: zerstreut, zahlreich, klein




Eigenschaften

- schwer, dicht, sehr hart, stoßfest, zäh
- stark schwindend
- neigt zum Reißen, aber weitgehend nagelfest
- geringe Schädlingsresistenz
- widerstandsfähig gegen Abnutzung

Rohdichte: 0,8

Druckfestigkeit (N/mm²):
54-99 (~82)
Zugfestigkeit (N/mm²): 47-200 (~135)
Biegefestigkeit (N/mm²): 58-200 (~160)
Härte (N/mm²): 71-89
E-Modul (N/mm²): 7000-17700 (~16200)

Trocknung: Gruppe 7
Bearbeitbarkeit: erschwert, schwer zu spalten
Imprägnierbarkeit: gut


Verwendung

Maschinenbau, Wagner- und Drechslerholz, Tischlerwerkzeuge, Klaviermechaniken


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999
Informationsdienst Holz: holzbau handbuch. Einheimische Nutzhölzer und ihre Verwendung, DGfH Innovations- und Service GmbH, München, 2000

Sapelli

Sapelli ist mit seinem Wechseldrehwuchs und Goldglanz ein sehr dekoratives Holz für Möbel und Innenausbau. Das aus Afrika stammende Holz ist hart, dauerhaft und fest, was es außerdem zu einem guten Konstruktions- und Spezialholz macht.


Allgemeines

Handelsname: Sapelli
Botanische Bezeichnung: Entandrophragma cylindricum
Familie: Meliaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: MAS
weitere Namen: Sapelli-"Mahagoni" (Fehlname), Aboudikro, Lifaki, Sapele, Penkwa, Assié
Verbreitung: West- und Zentralafrika


Baum- und Stammbeschreibung

- Höhe bis 45 m
- Durchmesser um 120 cm
- bis 25 m astfrei
- Stamm gut geformt


Holzbeschreibung

- feine Struktur
- regelmäßiger Wechseldrehwuchs, dadurch Streifung auf Radialschnitt, sehr dekorativ
- dunkle Einlagerungen
- zedernartiger Geruch bei frischen Einschnitten
- schmale, zahlreiche Holzstrahlen
- tangentiale Parenchymbänder
- deutlicher Stockwerkbau

Farbe: rötlich, rot bis purpurrot-braun, Goldglanz ähnlich wie bei Mahagoni
Poren:
mittelgroß, zerstreut, zahlreich




Eigenschaften

- dauerhaft
- hart, fest

Rohdichte: 0,65

Druckfestigkeit (N/mm²):
37-78 (~56)
Zugfestigkeit (N/mm²): 53-154 (~88)
Biegefestigkeit (N/mm²): 60-164 (~114)
Härte (N/mm²): 44-48
E-Modul (N/mm²): ~10000

Trocknung: gut, aber größere Verformungsgefahr
Bearbeitbarkeit: mittel (leichtes Ausreißen der Radialflächen, gut lackierbar, ergibt sehr gute Oberflächen)


Verwendung

Furnier, Ausstattung, Konstruktions- und Spezialholz, Möbel, Vertäfelungen, Parkett, Waggonbau


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Kiefer

Kiefernholz weist wegen seiner markanten Fladern und Streifen eine dekorative Zeichnung auf und ist daher als Ausstattungsholz im Innenbereich beliebt. Wegen seiner guten Eigenschaften ist Kiefer aber auch als Bau- und Konstruktionsholz im Außenbereich sehr gefragt.


Allgemeines

Handelsname: Kiefer
Botanische Bezeichnung: Pinus silvestris
Familie: Pinaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: FI
weitere Namen: Gemeine Kiefer, Weißkiefer, Föhre, Forche
Verbreitung: Europa bis Sibirien


Baum- und Stammbeschreibung

- Stammform gerade und vollholzig
- auf ungünstigen Standorten auch drehwüchsig und krummschäftig


Holzbeschreibung

- große Harzkanäle
- Fladern oder Streifen auf Längsflächen
- sehr dekorativ
- frischer Harzgeruch

Kernholz: bis rotbraun nachdunkelnd
Splintholz: hellgelb, teils sehr breit
Zuwachszonen: Breite variierend je nach Wuchsgebiet




Eigenschaften

- geringe Feuchteverformung
- nicht hart, aber ausreichend fest
- geringe Schädlingsresistenz

Rohdichte: 0,5 (größerer Streubereich)

Druckfestigkeit (N/mm²):
35-94 (~55)
Zugfestigkeit (N/mm²): 35-196 (~104)
Biegefestigkeit (N/mm²): 41-205 (~80)
Härte (N/mm²): 35-95 (~40)
E-Modul (N/mm²): 6900-20100 (~12000)

Stehvermögen: gut
Trocknung: langsam
Bearbeitbarkeit: mäßig
Imprägnierbarkeit: Splintholz gut, Kernholz mäßig


Verwendung

Bauholz, Fenster, Türen, Möbel, Treppen, Fußböden, Verpackungen, Masten, Wasserbauten, u.v.m


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Esche

Das elastische und feste Holz der Esche wird gern als Ausstattungsholz für Möbel und Innenausbau, aber auch als Spezialholz für Werkzeugstiele und Sportgeräte genutzt. Für den Außenbereich eignet sich Esche jedoch wegen der geringen Dauerhaftigkeit nicht.


Allgemeines

Handelsname: Esche
Botanische Bezeichnung: Fraxinus excelsior
Familie: Oleaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: ES
weitere Namen: Gemeine Esche
Herkunft: Europa, Westasien


Baum- und Stammbeschreibung

- bis zu 35 m hoch


Holzbeschreibung

Kernholz: gelblich oder rötlich weiß, später hellbraun, dekorativ
Splintholz: wie Kernholz oder heller
Poren: ringporig




Eigenschaften

- hochelastisch, zäh, biegsam, tragkräftig, mittelschwer
- mäßig schwindend
- heizkräftig
- geruchfrei

Rohdichte: 0,65

Druckfestigkeit (N/mm²):
23-80 (~52)
Zugfestigkeit (N/mm²): 70-293 (~165)
Biegefestigkeit (N/mm²): 58-210 (~105)
Härte (N/mm²): 36-100 (~65)
E-Modul (N/mm²): 4400-18100 (~13400)

Trocknung: Gruppe 10
Bearbeitbarkeit: gut, aber schlecht spaltbar


Verwendung

Möbelbau, Vertäfelungen, Parkett, Sportgeräte, Werkzeugstiele, Maschinenbau


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Robinie

Robinie ist sehr gefragt, wenn es um hohe Anforderungen an Festigkeit, Härte und Dauerhaftigkeit geht. Erkennen kann man das Holz an seiner meist grünlichen Tönung und dekorativen Textur.

Allgemeines

Handelsname: Robinie
Botanische Bezeichnung: Robinia pseudacacia
Familie: Fabaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1:
weitere Namen: Falsche Akazie, Gemeiner Schotendorn
Verbreitung: USA, Europa


Baum- und Stammbeschreibung

- geringe Ansprüche an Bodenfeuchte
- häufig keine sägefähigen Stammdimensionen
- Kernholzbaum


Holzbeschreibung

Kernholz: gelbgrün bis grünlichbraun (nachdunkelnd)
Splintholz: schmal, hellgelblich
Poren:
 Ringporigkeit mit bloßem Auge sichtbar, stark verthyllt




Eigenschaften

- sehr dauerhaft, hart, elastisch, schwer
- geringer Schwund
- Holzstaub gesundheitsschädlich

Rohdichte: 0,73 (großer Streubereich)

Druckfestigkeit (N/mm²):
62-81 (~72)
Zugfestigkeit (N/mm²): 88-184 (~136)
Biegefestigkeit (N/mm²): 103-169 (~136)
Härte (N/mm²): 67-88 (~78)
E-Modul (N/mm²): 9000-13600 (~11300)

Bearbeitbarkeit:
gut


Verwendung

Erd-, Wasser- und Mühlenbau, Parkett, Schwellen, Grubenholz, Wagner- und Geräteholz, auch Gartenmöbel, Sportgeräte, Spielplatzgeräte, Branntweinfässer


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999
Informationsdienst Holz: holzbau handbuch. Einheimische Nutzhölzer und ihre Verwendung, DGfH Innovations- und Service GmbH, München, 2000

Birnbaum

Birnbaum liefert ein sehr hochwertiges Holz für Möbel und Innenausbau. Das Holz ist dem der Elsbeere sehr ähnlich, weshalb man im Handel zwischen den beiden Hölzern nicht unterscheidet.


Allgemeines

Handelsname: Birnbaum
Botanische Bezeichnung: Pirus communis
Familie: Rosaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: BB
Verbreitung: Süd- und Mitteleuropa


Holzbeschreibung

- Reifholzbaum
- häufig geflammt
- gelegentlich schön geadert

Farbe: hellrötlich braun
Poren: zerstreut




Eigenschaften

- hart, schwer
- mittlere Festigkeit, formbeständig
- wenig dauerhaft

Rohdichte: 0,65-0,76 (~0,7)

Druckfestigkeit (N/mm²):
41-60 (~54)
Zugfestigkeit (N/mm²): ~100
Biegefestigkeit (N/mm²): 77-112 (~98)
Härte (N/mm²): 60-97
E-Modul (N/mm²): 6000-10000 (~8000)

Trocknung: schnell
Bearbeitbarkeit: gut


Verwendung

Möbelbau, Mess- und Zeichengeräte, Druckformen, Modelle, Maschinenteile, Werkzeuge, Werkzeuggriffe, Drechsler- und Schnitzerarbeiten, Musikinstrumente


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz Lexikon. A-K, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999
Informationsdienst Holz: holzbau handbuch. Einheimische Nutzhölzer und ihre Verwendung, DGfH Innovations- und Service GmbH, München, 2000

Lärche

Lärchenholz ist mit seiner markanten Textur nicht nur sehr dekorativ, sondern besitzt auch gute technische Eigenschaften. Daher ist es sowohl als Ausstattungsholz als auch für bauliche und konstruktive Zwecke bestens geeignet.


Allgemeines

Handelsname: Lärche
Botanische Bezeichnung: Larix decidua
Familie: Pinaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: LA
Verbreitung: Mitteleuropa, USA


Holzbeschreibung

- Fladern oder Streifen auf Längsflächen, dekorativ
- mit Harzkanälen
- aromatischer Geruch

Kernholz: rötlich braun, stark nachdunkelnd
Splintholz: schmal, gelblich
Zuwachszonen: Spätholzzone nimmt u.U. über die Hälfte des Jahrringes ein




Eigenschaften

- mittlere Feuchteverformung
- hohe Festigkeit
- widerstandsfähig gegen Witterung, Schädlinge und Säuren

Rohdichte: 0,6

Druckfestigkeit (N/mm²):
41-81 (~55)
Zugfestigkeit (N/mm²): ~107
Biegefestigkeit (N/mm²): 64-132 (~95)
Härte (N/mm²): ~53
E-Modul (N/mm²): 6300-20000 (~13800)

Stehvermögen: mäßig
Trocknung: Gruppe 4
Bearbeitbarkeit: erschwert (durch Harzgehalt)


Verwendung

Ausstattungsholz, Bauholz, Außenschalungen, Schindln, Türen, Fenster, Treppen, Tiefbau, Brücken, Fässer, Silos, Behälter für Chemikalien, Grubenholz, u.a.


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999
Informationsdienst Holz: holzbau handbuch. Einheimische Nutzhölzer und ihre Verwendung, DGfH Innovations- und Service GmbH, München, 2000

Buche

Als quantitativ wichtigstes heimisches Laubbholz wird Buche sehr vielseitig eingesetzt, überwiegend jedoch im Möbelbau und Innenausbau. Gut erkennbar ist Buche an den vielen kleinen Spiegeln auf der Holzoberfläche.


Allgemeines

Handelsname: Rotbuche
Botanische Bezeichnung: Fagus sylvatica
Familie: Fagaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: BU
weitere Namen: Gemeine Buche
Herkunft: Mitteleuropa bis Kleinasien


Baum- und Stammbeschreibung

- bis 40 m hoch
- Stamm gerade, in Bestandsschluss säulenförmig, vollholzig, hoch ansetzende Krone


Holzbeschreibung

- zahlreiche Holzstrahlen, im Radialschnitt als Spiegel

Farbe: rötlich weiß
Zuwachszonengrenzen: deutlich erkennbar
Poren: zerstreut




Eigenschaften

- schwer, fest
- widerstandsfähig gegen Reibung
- wenig dauerhaft

Rohdichte: 0,7

Druckfestigkeit (N/mm²):
41-99 (~62)
Zugfestigkeit (N/mm²): 57-180 (~135)
Biegefestigkeit (N/mm²): 74-210 (~123)
Härte (N/mm²): ~72
E-Modul (N/mm²): 10000-18000 (~16000)

Trocknung: Gruppe 6
Bearbeitbarkeit: gut (auch Beizen und Lackieren)
Imprägnierbarkeit: gut


Verwendung

Möbel- und Bautischlerei, Stühle, Tische, Furniere, Sperrholz, Leisten, Kanten, Maschinen, Werkzeuge, Spielwaren, Treppen, Spanplatten, u.v.m.


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999
Informationsdienst Holz: holzbau handbuch. Einheimische Nutzhölzer und ihre Verwendung, DGfH Innovations- und Service GmbH, München, 2000

Kirschbaum

Als typisches Ausstattungsholz wird Kirschbaum bevorzugt im Möbelbau und für Vertäfelungen verwendet. Aufgrund der geringen Resistenz ist das Holz allerdings nur im Innenbereich einsetzbar.


Allgemeines

Handelsname: Europäischer Kirschbaum
Botanische Bezeichnung: Prunus avium L.
Familie: Rosaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: KB
weitere Arten: Vogelkirsche, Wildkirsche, Waldkirsche, Süßkische, Feldkirsche
Herkunft: Europa, Nordamerika


Baum- und Stammbeschreibung

- etwa 20 m hoch, davon ca. 6 m astfrei
- Stammdurchmesser ca. 50 cm
- Stammform im geschlossenen Bestand besser als in freiem, dort tief ansetzende Kronen


Holzbeschreibung

- schlichte Struktur, häufig geriegelt, geflammt oder gemasert
- leichte Flader oder Streifen auf Längsflächen
- graue Flecken bei Reaktion mit Eisen

Kernholzfarbe: gelbbraun bis rötlichbraun
Splintholz: gelblich
Zuwachszonengrenzen: deutlich erkennbar
Poren: halbringporig




Eigenschaften

- mittlere Feuchteverformung
- geringe Resistenz gegen Schädlinge und Witterung

Rohdichte: 0,6

Druckfestigkeit (N/mm²):
45-54
Zugfestigkeit (N/mm²): ~98
Biegefestigkeit (N/mm²): 85-110
Härte (N/mm²): 51-59
E-Modul (N/mm²): 10000-11000

Stehvermögen: befriedigend
Trocknung: Gruppe 5
Bearbeitbarkeit: gut


Verwendung

Möbel, Vertäfelungen, Gebrauchsgegenstände, Schnitzereien, Drechslerarbeiten, Musikinstrumente


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999
Informationsdienst Holz: holzbau handbuch. Einheimische Nutzhölzer und ihre Verwendung, DGfH Innovations- und Service GmbH, München, 2000

Erle

Erlenholz wird vor allem im Möbelbau verwendet. Wegen seiner Beständigkeit im Wasser ist es aber auch bei Wasserbauten ein gefragtes Holz. Gut zu erkennen ist Erle an den typischen zahlreichen Markflecken.


Allgemeines

Handelsname: Erle
Botanische Bezeichnung: alnus glutinosa
Familie: Betulaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: ER
weitere Namen: Schwarzerle, Roterle
Herkunft: Europa


Baum- und Stammbeschreibung

- Höhe bis zu 30 m


Holzbeschreibung

- breite Scheinholzstrahlen
- viele Markflecken

Kernholz: hellrötlich bis gelbbraun
Splintholz: wie Kernholz
Poren: zahlreich, klein, zerstreut, z.T. in radialen Reihen




Eigenschaften

Rohdichte: 0,5

Druckfestigkeit (N/mm²):
31-77 (~55)
Zugfestigkeit (N/mm²): 55-140 (~94)
Biegefestigkeit (N/mm²): 44-172 (~97)
Härte (N/mm²): 33-38
E-Modul (N/mm²): 7700-11700

Trocknung:
Gruppe 3
Bearbeitbarkeit: gut
Imprägnierbarkeit: gut


Verwendung

Blindholz, Furniere, Möbel, Verkleidungen, Kisten, Modellholz, Musikinstrumente, Bilderleisten


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Khaya

Das westafrikanische Khaya wird oft durch seine Ähnlichkeit zu Mahagoni fälschlicherweise als Khaya-"Mahagoni" bezeichnet. Typische Verwendungsgebiete von Khaya sind Möbel- und Innenausbau sowie Bootsbau.

Allgemeines

Handelsname: Khaya
Botanische Bezeichnung: Khaya ivorensis
Familie: Meliaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: MAA
weitere Namen: Khaya-"Mahagoni"
Verbreitung: Westafrika


Baum- und Stammbeschreibung

- Höhe um 30 m
- Durchmesser bis 155 cm
- um 20 m astfrei
- hohe, schafrkantige Wurzelanläufe


Holzbeschreibung

- deutliche Holzstrahlen
- Streifen durch Wechseldrehwuchs

Farbe: rötlich braun, Goldglanz oft vorhanden
Zuwachszonen: oft erkennbar
Poren: mittelgroß, zwei- odermehrfach gereiht, zerstreut oder in Gruppen, mit Inhaltsstoffen




Eigenschaften

- mittelmäßige Dauerhaftigkeit
- gute Festigkeitswerte

Rohdichte: 0,5

Druckfestigkeit (N/mm²):
30-70 (~46)
Zugfestigkeit (N/mm²): 40-150 (~90)
Biegefestigkeit (N/mm²): 50-130 (~87)
Härte (N/mm²): 33-35
E-Modul (N/mm²): 6400-15000 (~10000)

Stehvermögen: mittel
Trocknung: Gruppe 5
Bearbeitbarkeit: gut bis schwer (abhängig von Rohdichte und Wuchs)
Imprägnierbarkeit: schwer


Verwendung

Ausstattung, Furnier, Möbel, Bootsbau, Innenausbau, Vertäfelungen, Musikinstrumente


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Hemlock

Hemlock ist ein in Nordamerika beheimatetes Nadelholz mit gräulich-hellbrauner Färbung. Es eignet sich gut für Innenausbau und Saunabau. Aber auch als Bau- und Hobelware sowie in der Holzwerkstoffindustrie wird Hemlock genutzt.

Allgemeines

Handelsname: Western Hemlock
Botanische Bezeichnung: Tsuga heterophylla
Familie: Pinaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: HEM
Verbreitung: Westen der USA und Kanada, bis Alaska


Baum- und Stammbeschreibung

- Höhe bis 45 m
- Durchmesser bis 1,2 m


Holzbeschreibung

- geradfaserig, harzlos
- Nasskern möglich
- oft kleine purpurfarbene Rindeneinschlüsse

Farbe: gräulich-hellbraun, natürlicher Glanz
Zuwachszonen: undeuliche, schmale Spätholzzonen




Eigenschaften

- gut zu verleimen
- geringe Dauerhaftigkeit

Rohdichte: 0,5

Druckfestigkeit (N/mm²):
36-55
Zugfestigkeit (N/mm²): ~69
Biegefestigkeit (N/mm²): 63-83
Härte (N/mm²): 30-38
E-Modul (N/mm²): 8500-12300

Stehvermögen: gut
Trocknung: Gruppe 2
Bearbeitbarkeit: schwierig (wegen harten, spröden Ästen und weichen Frühholz), aber gut zu verleimen
Imprägnierbarkeit: schwer


Verwendung

Bauholz, Hobelware, Innenausbau, Sperrholz, Fenster, Türen, Fußböden, Saunaauskleidung, Faserholz


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Ahorn

Ahorn ist ein sehr häufig verwendetes Holz, da es gute Eigenschaften besitzt und eine feine, gleichmäßige Textur aufweist. Das sehr helle Holz wird vorwiegend als Ausstattungsholz für Möbel und Innenausbau genutzt.


Allgemeines

Handelsname: Bergahorn, Spitzahorn
Botanische Bezeichnung: Acer pseudoplatanus, Acer pseudoplatanoides
Familie: Aceraceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: AH
weitere Namen: Weißer Ahorn, falsche Platane (Bergahorn); Spitzblättriger Ahorn (Spitzahorn)
Verbreitung: Europa, Ostasien


Baum- und Stammbeschreibung

- vom Standort abhängig
- Durchmesser bis 1 m
- astfrei bis 15 m (~ 4-8 m)


Holzbeschreibung

- breite, sichtbare Holzstrahlen, auf Radialflächen als gänzende querbandige Streifen
- Längsstruktur schlicht, leicht gefladert oder gestreift, geriegelt, gewellt, gemasert
- sehr dekorativ

Farbe: weiß bis gelblich weiß
Zuwachzonen: deutlich erkennbar
Poren: zerstreut, klein, zahlreich




Eigenschaften

- hart, dicht, zäh
- wenig dauerhaft

Rohdichte: 0,63 (Bergahorn), 0,68 (Spitzahorn)

Druckfestigkeit (N/mm²):
29-72 (~49)
Zugfestigkeit (N/mm²): 82-114
Biegefestigkeit (N/mm²): 50-140 (~95)
Härte (N/mm²): 53-70 (~62)
E-Modul (N/mm²): 6400-15200 (~9400)

Trocknung: Gruppe 10
Bearbeitbarkeit: gut (biegsam, gut spaltbar)


Verwendung

Tischlerarbeiten, Täfelungen, Furniere, Küchengeräte, Drechsler- und Schnitzarbeiten, Möbel, Parkett, Messwerkzeuge, Musikinstrumente


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999
Informationsdienst Holz: holzbau handbuch, DGfH Innovations- und Service GmbH, München, 2000

Teak

Wegen seiner dekorativen streifigen Optik wird Teak gern als Ausstattungsholz genutzt. Da es außerdem sehr dauerhaft ist, wird Teakholz häufig auch im Schiffs- und Wasserbau eingesetzt.


Allgemeines

Handelsname: Teak
Botanische Bezeichnung: Tectona grandis
Familie: Verbenaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: TEK
weitere Namen: Teck, Djati, Kyun, Kembal, May sak
Verbreitung: Südostasien, Ost- und Westafrika, Westindien, Philippinen


Baum- und Stammbeschreibung

- bis 45 m hoch, bis 25 m astfrei (normalerweise 10 m astfrei)
- Durchmesser bis 2,5 m (normalerweise 75 cm)
- Stammform mäßig bis gut, häufig spannrückig
- bei älteren Bäumen Wurzelanläufe oder Basisverdickungen


Holzbeschreibung

- Oberfläche fühlt sich fettig an (wegen Gehalt an reinem Kautschuk)
- Struktur mäßig grob
- viele feine Holzstrahlen
- Flader oder Streifen auf Längsflächen

Farbe: gelb- bis dunkelgoldbraun, dekorativ
Zuwachszonen: deutlich erkennbar (durch Terminalparenchym)
Poren: im Frühholz größer; verthyllt oder mit Inhaltsstoffen




Eigenschaften

- geringe Feuchteverformung
- sehr resistent gegen Pilze, Bohrmuschel, Termitrn (gilt nicht für Plantagenhölzer)

Rohdichte: 0,65

Druckfestigkeit (N/mm²):
42-59
Zugfestigkeit (N/mm²): 95-155 (~120)
Biegefestigkeit (N/mm²): 58-109
Härte (N/mm²): 63-71
E-Modul (N/mm²): 9500-13200

Stehvermögen: sehr gut
Trocknung: Gruppe 6
Bearbeitbarkeit: unterschiedlich, oft Abstumpfen der Sägen, gute Oberflächenbehandlung möglich


Verwendung

Konstruktionsholz innen/außen, Schiffs- und Wasserbau, Chemiebehälter, Fußböden, Treppen, Fenster,Außentüren, Furniere, Sperrholz, Möbel


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Mahagoni

Das aus Mittelamerika stammende Mahagoni hat einen schönen Goldglanz und sehr gute Eigenschaften. Kein Wunder also, dass es zu den beliebtesten Ausstattungshölzern gehört und auch in anderen Bereiche, wie dem Bootsbau, rege Verwendung findet.

Allgemeines

Handelsname: Echtes Mahagoni
Botanische Bezeichnung: Swietenia macrophylla
Familie: Meliaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: MAE
weitere Namen: Amerikanisches Mahagoni
Verbreitung: Mittelamerika


Baum- und Stammbeschreibung

- Höhe um 30 m
- Durchmesser um 150 cm
- Stamm gut geformt, astfrei bis 15 m


Holzbeschreibung

- Struktur mäßig grob
- geradfaserig bis wechseldrehwüchsig
- Stockwerkbau immer vorhanden
- deutliche Holzstrahlen und Terminalparenchym

Farbe: variierend um rotbraun
Zuwachszonen:
Poren:
zerstreut, mittelgroß, mit dunklen Inhaltsstoffen, oft radial mehrfach gereiht




Eigenschaften

Rohdichte: um 0,55 (großer Streubereich)

Druckfestigkeit (N/mm²):
29-73 (~50)
Zugfestigkeit (N/mm²): -
Biegefestigkeit (N/mm²): 65-130 (~85)
Härte (N/mm²): ~36
E-Modul (N/mm²): 7500-10700

Stehvermögen: gut
Bearbeitbarkeit
: gut bis sehr gut, ausgezeichnete Oberflächenergebnisse


Verwendung

Ausstattungsholz, Furnier, Möbel, Bootsbau


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Wengé

Wenge stammt aus Westafrika. Das sehr dekorative, feste und resistente Holz eignet sich besonders für Möbel und Innenausbau. Die Bearbeitung von Wenge kann schwierig sein, u.a. wegen Strukturunterschieden im Holz.

Allgemeines

Handelsname: Wengé
Botanische Bezeichnung: Millettia laurentii
Familie: Fabaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: WEN
Verbreitung: Westafrika, Kamerun bis Republik Kongo


Baum- und Stammbeschreibung

- mittelgroß
- Durchmesser bis 75 cm


Holzbeschreibung

- grob strukturiert
- geradfaserig bis wechseldrehwüchsig
- breite, helle, tangentiale Parenchymbänder
- Fladern oder Streifen auf Längsflächen
- Stockwerkbau makroskopisch schwer erkennbar

Kernholz: kaffebraun, dekorativ
Splintholz: graubraun
Poren:
grob, zerstreut, wenig, mit hellen Inhaltsstoffen




Eigenschaften

- Resistenz gegen Schädlinge
- hohe Festigkeit

Rohdichte: 0,85

Druckfestigkeit (N/mm²):
68-90
Zugfestigkeit (N/mm²): -
Biegefestigkeit (N/mm²): 115-170
Härte (N/mm²): 30-45 (~39)
E-Modul (N/mm²): 16800-18200

Stehvermögen: gut
Trocknung: Gruppe 8
Bearbeitbarkeit: schwer (wegen Strukturunterschieden), Verleimung gut bis schwer


Verwendung

Innenausstattung, Möbel


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Makoré

Makoré ist ein westafrikanisches Holz mit guter Dauerhaftigkeit und dekorativer Optik. Es lässt sich innen und außen als Konstruktionsholz verwenden. Weiterhin dient es als Ausstattungsholz für u.a. Fenster, Türen, Möbel und Parkett.

Allgemeines

Handelsname: Makoré
Botanische Bezeichnung: Tieghemella hekkelii
Familie: Sapotaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: MAC
weitere Namen: Baku, Dumori
Verbreitung: Westafrika


Baum- und Stammbeschreibung

- Höhe bis 45 m
- gute Stammform
- Durchmesser bis 2 m (normalerweise 100 bis 125 cm)


Holzbeschreibung

- feine Struktur
- gerad- bis wechseldrehwüchsig
- Netz aus feinen Holzstrahlen und Parenchymbändern (unter der Lupe sichtbar)
- mineralische Inhaltsstoffe

Kernholz: rötlich bis dunkelrotbraun, natürlicher Glanz, dekorativ
Splintholz: hell, 5 bis 10 cm breit
Poren:
klein bis mittelgroß, in radialen Reihen




Eigenschaften

- termitenfest und dauerhaft
- mittlere Festigkeit
- mögliche Reizung der Schleimhäute durch trockenen Schleifstaub

Rohdichte: 0,65

Druckfestigkeit (N/mm²):
40-71 (~54)
Biegefestigkeit (N/mm²): 41-146 (~98)
Zugfestigkeit (N/mm²): 30-127 (~77)
Härte (N/mm²): 40-47 (~44)
E-Modul (N/mm²): 11000-12000

Stehvermögen: gut
Trocknung: Gruppe 6
Bearbeitbarkeit: gut, ergibt sehr glatte Oberflächen, aber Sägen stumpfen ab


Verwendung

Ausstattungsholz, Furnier, Möbel, Vertäfelungen, Rahmen, Türen, Fenster, Spezialsperrholz, Konstruktionsholz innen und außen, Parkett, Fahrzeugbau, Drechslerei


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Eiche (Stieleiche)

Eichenholz ist ein echter Alleskönner unter den heimischen Laubbölzern, denn es ist dekorativ und besitzt zudem ausgezeichnete Eigenschaften. Charakteristisch für Eiche sind die ausgeprägten Spiegel auf den Radialflächen.

Allgemeines

Handelsname: Stieleiche
Botanische Bezeichnung: Quercus robur
Familie: Fagaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: EL
weitere Namen: Früheiche, Traubeneiche
Herkunft: Europa, Kleinasien


Baum- und Stammbeschreibung

- Stammform im geschlossenen Bestand gut
- im Freistand mit tief ansetzenden, gewundenen, dicken Ästen


Holzbeschreibung

- auf Längsflächen ausgeprägte Fladern (tangential) oder Streifen (radial)
- breite, auffällige Holzstrahlen; im Radialschnitt als Spiegel erkennbar ("Spiegelschnitt")
- Kollaps- und Verfärbungsgefahr beim Trocknen
- Stammholz oft unter Insektenbefall
- schwarze Flecken bei Kontakt mit Eisen

Kernholz: bräunlich, frischer säuerlicher Geruch
Splintholz: hell
Poren: ringporig




Eigenschaften

Rohdichte: 0,67

Druckfestigkeit (N/mm²):
54-67 (~61)
Zugfestigkeit (N/mm²): 50-180 (~90)
Biegefestigkeit (N/mm²): 74-105 (~88)
Härte (N/mm²): ~66
E-Modul (N/mm²): 10000-13200 (~11700)

Stehvermögen: mittel
Trocknung: Gruppe 9
Bearbeitbarkeit: gut


Verwendung

Messerfurniere, Schnitzerei, Drechslerei, Parkett, Treppen, Holzpflaster, Bau- und Konstruktionsholz, Brücken- und Fahrzeugbau, Schwellen, Böttcherei


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Zirbelkiefer

Zirbelkiefer, auch Arve genannt, wird v.a. im alpenländischen Raum oft als Ausstattungsholz, aber auch für Bildhauer- und Schnitzarbeiten verwendet. Das Holz ist sehr dekorativ und hat einen angenehmen Harzgeruch.

Allgemeines

Handelsname: Zirbelkiefer
Botanische Bezeichnung: Pinus cembra
Familie: Pinaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: KIZ
weitere Namen: Arve, Zirbe
Herkunft: Europa


Holzbeschreibung

- feinfaserig
- gleichmäßige Struktur
- angenehmer Harzgeruch

Kernholz: hellrötlich nachdunkelnd, sehr dekorativ
Splintholz: gelblich weiß
Zuwachszonen: engringig




Eigenschaften

- mäßig schwer, weich
- gute natürliche Dauerhaftigkeit

Rohdichte: 0,4

Druckfestigkeit (N/mm²):
40
Zugfestigkeit (N/mm²): 89
Biegefestigkeit (N/mm²): 68
Härte (N/mm²): 34-35
E-Modul (N/mm²): 7600

Stehvermögen: sehr gut
Bearbeitbarkeit: sehr gut (v.a. schnitzen), auch problemlose Oberflächenbehandlung


Verwendung

Möbel, Schnitzereien, Bildhauerei, Vertäfelungen v.a. in Bauernstuben, Milchkübel


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999
Informationsdienst Holz: holzbau handbuch, DGfH Innovations- und Service GmbH, München, 2000

Rio-Palisander

Der aus Mittel- und Südamerika stammende Rio-Palisander ist ein dunkelstreifiges dekoratives Holz und wird daher überwiegend für ästhetische Zwecke wie Intarsien, Kunsttischlerei, Möbel oder Parkett verwendet.


Allgemeines

Handelsname: Rio-Palisander
Botanische Bezeichnung: Dalbergia nigra
Familie: Fabaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: PAM
weitere Namen: Brazil rosewood, Rio-Jacaranda
Verbreitung: Mittel- und Südamerika


Holzbeschreibung

- Stockwerkbau vorhanden

Kernholz: gelblich braun bis violett, dunkel gestreift
Splintholz: hell
Poren: mit Inhaltsstoffen




Eigenschaften

- geringe Feuchteverformung
- Holzstaub gesundheitsschädlich

Rohdichte: 0,85

Druckfestigkeit (N/mm²):
65-69
Biegefestigkeit (N/mm²): 130-138
Zugfestigkeit (N/mm²): -
Härte (N/mm²): ~92
E-Modul (N/mm²): 8800-12900

Stehvermögen: gut
Trocknung: gut
Bearbeitbarkeit: schwer bei Faserabweichungen, Verleimung und Oberflächenbehandlung wegen Inhaltsstoffen evtl. erschwert


Verwendung

Intarsien, Drechslerei, Kunsttischlerei, Musikinstrumente, Deckfurniere, Möbel, Vertäfelungen, Parkett


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Koto

Das helle Tropenholz Koto besitzt durch Wechseldrehwuchs eine dekorative streifige Oberfläche. Es lässt sich gut bearbeiten, ist aber nicht resistent gegen Schädlinge. Typische Verwendungsbereiche sind Innenausbau und Sperrholzfabrikation.

Allgemeines

Handelsname: Koto
Botanische Bezeichnung: Pterygota bequaertii
Familie: Sterculiaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: KTO
weitere Namen: Pterygota, Pohouro, Awari, Efok, Kefe
Verbreitung: Westafrika


Baum- und Stammbeschreibung

- bis 20 m astfrei
- Durchmesser bis 100 cm


Holzbeschreibung

- gitterartige Struktur aus Parenchymbändern und Holzstrahlen
- Wechseldrehwuchs auf Radialschnitt, dekorativ
- ohne Verkernung

Farbe: gelblich
Poren: wenig, zerstreut, umgeben von tangentialen Parenchymbändern




Eigenschaften

- Feuchteverformung mäßig groß
- geringe Resistenz gegen Schädlinge, besonders gegen Bläue

Rohdichte: 0,7

Druckfestigkeit (N/mm²):
35-61 (~51)
Zugfestigkeit (N/mm²): 57-150 (~85)
Biegefestigkeit (N/mm²): 62-110 (~86)
Härte (N/mm²): 36-61 (~46)
E-Modul (N/mm²): ~9000

Stehvermögen: mittel
Trocknung: Gruppe 4
Bearbeitbarkeit: gut


Verwendung

Innenausbau, Möbelbau, technisches Sperrholz, Musikinstrumente, Spielzeug


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999

Merbau

Das aus Südostasien stammende Merbau ist mit seinem natürlichen Glanz dekorativ, wird aber aufgrund seiner Eigenschaften vorwiegend als Konstruktionsholz sowie im Brücken- und Wasserbau verwendet.

Allgemeines

Handelsname: Merbau
Botanische Bezeichnung: Intsia bijuga
Familie: Caesalpiniaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: MEB
weitere Namen: Intsia, Ipil, Mirabow, Makamong, Kwila
Verbreitung: Südostasien, Ozeanien


Baum- und Stammbeschreibung

- Höhe bis 40 m
- bis 20 m astfrei
- Durchmesser um 100 cm
- manchmal krumm und abholziger Stamm


Holzbeschreibung

- grob strukturiert

Farbe: rotbraun, natürlicher Glanz, dekorativ
Poren:
wenig, sehr groß, zerstreut, augenförmiges Parenchym, mit Inhaltsstoffen


Eigenschaften

Rohdichte: um 0,8 (stark schwankend)

Druckfestigkeit (N/mm²):
60-85 (~73)
Biegefestigkeit (N/mm²): 116-155 (~120)
Zugfestigkeit (N/mm²): -
Härte (N/mm²): -
E-Modul (N/mm²): 13000-16500 (~15400)

Stehvermögen: ausgezeichnet
Trocknung: gut
Bearbeitbarkeit: mittel


Verwendung

Konstruktionsholz, Brückenbau, Wasserbau, Schwellen, Chemiebehälter, Parkett


Quellen:
Lohmann, Ulf: Holz-Lexikon, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2003
Lohmann, Ulf: Holz-Handbuch, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 1999