Rosskastanien haben oft schlechte Stammformen und Drehwuchs. Das Holz ist weich, biegsam und gut bearbeitbar allerdings weniger fest und dauerhaft. Mit diesen Eigenschaften wird die Rosskastanie bevorzugt für Verpackungen oder Spanplatten verwendet.
Das westafrikanische Khaya wird oft durch seine Ähnlichkeit zu Mahagoni fälschlicherweise als Khaya-"Mahagoni" bezeichnet. Typische Verwendungsgebiete von Khaya sind Möbel- und Innenausbau sowie Bootsbau.
Kiefernholz weist wegen seiner markanten Fladern und Streifen eine dekorative Zeichnung auf und ist daher als Ausstattungsholz im Innenbereich beliebt. Wegen seiner guten Eigenschaften ist Kiefer aber auch als Bau- und Konstruktionsholz im Außenbereich sehr gefragt.
Als typisches Ausstattungsholz wird Kirschbaum bevorzugt im Möbelbau und für Vertäfelungen verwendet. Aufgrund der geringen Resistenz ist das Holz allerdings nur im Innenbereich einsetzbar.
Das aus Westafrika stammende Tropenholz Kosipo hat ähnliche Eigenschaften wie das verwandte Sapelli, ist aber härter und schwerer. Das Holz kann innen wie außen vielseitig verwendet werden.
Das helle Tropenholz Koto besitzt durch Wechseldrehwuchs eine dekorative streifige Oberfläche. Es lässt sich gut bearbeiten, ist aber nicht resistent gegen Schädlinge. Typische Verwendungsbereiche sind Innenausbau und Sperrholzfabrikation.
Lärchenholz ist mit seiner markanten Textur nicht nur sehr dekorativ, sondern besitzt auch gute technische Eigenschaften. Daher ist es sowohl als Ausstattungsholz als auch für bauliche und konstruktive Zwecke bestens geeignet.
Das helle Tropenholz Limba ist nur wenig resistent gegen Pilze und Insekten, lässt sich aber sehr gut bearbeiten. Limba wird im Innenbereich für nicht-tragende Zwecke verwendet.
Die Schwächen des einheimischen Lindenholzes liegen in der Festigkeit, Elastizität und Dauerhaftigkeit. Daher wird es nur für nichttragende Zwecke im Innenbereich verwendet, wie z.B. Schnitzereien, Zierleisten oder Spielzeug.
Das aus Mittelamerika stammende Mahagoni hat einen schönen Goldglanz und sehr gute Eigenschaften. Kein Wunder also, dass es zu den beliebtesten Ausstattungshölzern gehört und auch in anderen Bereiche, wie dem Bootsbau, rege Verwendung findet.
Das südostasiatische Makassar hat eine sehr dekorative Struktur und verfügt über eine gute natürliche Dauerhaftigkeit. Trocknung und Bearbeitung erweisen sich hingegen als schwierig.
Makoré ist ein westafrikanisches Holz mit guter Dauerhaftigkeit und dekorativer Optik. Es lässt sich innen und außen als Konstruktionsholz verwenden. Weiterhin dient es als Ausstattungsholz für u.a. Fenster, Türen, Möbel und Parkett.
Massaranduba ist sehr hart, fest und dauerhaft. Aufgrund dieser Eigenschaften ist es vielseitig einsetzbar, u.a. als Konstruktionsholz, für Fußböden oder im Wasserbau.
Das aus Südostasien stammende Merbau ist mit seinem natürlichen Glanz dekorativ, wird aber aufgrund seiner Eigenschaften vorwiegend als Konstruktionsholz sowie im Brücken- und Wasserbau verwendet.
Das westafrikanische Niangon ist fest und dauerhaft und kann daher vielfältig eingesetzt werden, wie z.B. für Vertäfelungen oder Parkett. Aber auch für Brücken oder Boots- und Wasserbau ist Niangon geeignet.
Nussbaum ist ein begehrtes Ausstattungsholz mit guten Eigenschaften und sehr dekorativer Optik. Bekannt ist das Holz auch durch seine spezielle Verwendung für Gewehrschäfte.
Die Struktur des afrikanischen Holzes Okoumé (auch: Gabun) ist grob und streifig. Da es nicht fest und nur mittelmäßig dauerhaft ist, zählen u.a. Sperrholz und Möbelbau zu seinen Verwendungsbereichen.
Da das Holz der Pappel sehr leicht, weich und weder fest noch dauerhaft ist, eignet es sich nur für nicht-tragende Zwecke im Innenbereich wie als Möbel, für Saunabänke oder als Verpackungsmittel.
Pflaumenholz ist schwer, hart und fest, aber nicht dauerhaft. Aufgrund des mengenmäßig geringen Anfalls steht das Holz nur sehr eingeschränkt, vorwiegend für Kleinteile, zur Verfügung.